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15.02.2016

12:46 Uhr

Ampera-e

Neuer Elektro-Opel wird wohl nur in den USA gebaut

Opel will im kommenden Jahr einen neuen, vollelektrischen Kompaktwagen auf den europäischen Markt bringen. Einem Bericht zufolge soll der neue Ampera-e des Rüsselsheimer Autobauers zunächst nur in den USA gebaut werden.

Der Opel Ampera-e ist ein reines Elektroauto und dürfte 2017 mit einer maximalen Reichweite von etwa 320 Kilometern auf den Markt kommen. obs

Das neue Elektroauto von Opel

Der Opel Ampera-e ist ein reines Elektroauto und dürfte 2017 mit einer maximalen Reichweite von etwa 320 Kilometern auf den Markt kommen.

RüsselsheimDas neue Opel-Elektroauto Ampera-e wird einem Bericht zufolge zunächst ausschließlich in den USA zusammengebaut. Der vollelektrische Kompaktwagen ist weitgehend baugleich mit dem für 2017 angekündigten Chevrolet Bolt und soll im Werk Orion Township der Opel-Mutter General Motors (GM/Bundesstaat Michigan) vom Band laufen, berichtet die Fachzeitschrift „Automobil Produktion“ unter Berufung auf Unternehmenskreise. Opel wollte die Meldung am Montag nicht kommentieren.

Allerdings spricht einiges für eine Gemeinschaftsproduktion: Schon der erste Ampera wurde in den USA gemeinsam mit einem Chevrolet-Schwestermodell montiert. Zudem werden anfangs noch keine hohen Stückzahlen erwartet. Analysten gehen laut der Zeitschrift von 20.000 Wagen pro Jahr aus.

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In den USA verspricht GM für den Chevy Bolt mit einer neuartigen Batterie-Technologie eine Reichweite von rund 200 Meilen (320 Kilometer) und einen Preis um die 30.000 Dollar, allerdings nach Abzug der staatlichen Kaufanreize, die es in Deutschland bislang nicht gibt.

Von

dpa

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