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16.11.2012

16:14 Uhr

An Apax Partners

Nike trennt sich von Modemarke Cole Haan

Nike wirft Ballast ab, um sich auf seine Kernmarken zu konzentrieren. Nach dem Verkauf der Fußballmarke Umbro trennt sich der weltgrößte Sportartikelkonzern nun auch von der Modemarke Cole Haan.

Nike wirft weiteren Balast ab und trennt sich von Cole Haan. dapd

Nike wirft weiteren Balast ab und trennt sich von Cole Haan.

BeavertonNach dem Verkauf der Fußballmarke Umbro hat Nike nun auch einen neuen Besitzer für seine Modemarke Cole Haan gefunden. Der Anbieter von Kleidung, Schuhen, Handtaschen und Accessoires geht für 570 Millionen Dollar (448 Mio Dollar) an den Finanzinvestor Apax Partners.

Nike wolle sich auf diejenigen Marken konzentrieren, die die Hauptmarke am besten ergänzten, begründete Konzernchef Mark Parker am Freitag den Verkauf. Das Management steht unter Druck: Zuletzt war der Gewinn zurückgegangen. Das ist insofern gefährlich, als der deutsche Rivale Adidas dem Marktführer zusetzt.

Bis Anfang kommenden Jahres soll die Trennung von Cole Haan abgeschlossen sein, hieß es. Nike hatte erst im vergangenen Monat die britische Tochter Umbro für 225 Millionen Dollar an die Modefirma Iconix losgeschlagen. Die Marken Jordan, Converse and Hurley verbleiben in dem Sportartikel-Imperium.

Umsatzkönige im deutschen Sportmarkt

Runners Point

Sieben Prozent mehr als in 2010, und somit 155 Millionen Euro setzte Runners Point in 2011 um.

Globetrotter

Der Outdoor-Ausrüster konnte seine Umsätze von 2010 auf 2011 um 9 Prozent steigern. Rund 250 Millionen Euro setzte Globetrotter im letzten Jahr um.

Karstadt

Rund 440 Millionen Euro nahm Karstadt 2011 im Sportbereich ein. Im Vergleich zu 2010 sind das drei Prozent weniger.

Kaufhof

Auch in der Sportabteilung von Kaufhof gingen die Umsätze zurück. Sie schrumpften von 2010 auf 2011 um sechs Prozent. Mit 500 Millionen Euro macht das Unternehmen unter den Sporthändlern dennoch den dritten Platz.

Sport 2000

Rund 1,49 Milliarden Euro setzte Sport 2000 im letzten Jahr in Deutschland um. Das sind drei Prozent weniger als noch in 2010.

Intersport

Vier Prozent weniger als in 2010 hat Intersport im vergangenen Jahr umgesetzt. Mit 2,7 Milliarden Euro ist das Unternehmen aber immer noch mit großem Abstand an der Spitze.

Sonstige

Die übrigen Sporthändler machten insgesamt zwei Prozent Umsatz weniger als in 2010 und landen zusammen bei 2,34 Milliarden Euro.



Von

dpa

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