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23.02.2004

16:52 Uhr

Analysten besorgt über Verschiebung

Schering-Konferenz verschoben

Der Pharmakonzern Schering hat seine ursprünglich für Anfang März geplante Analystenkonferenz auf die Jahresmitte verschoben. An seinem Margen-Ziel 2006 will der Berliner Konzern aber festhalten.

HB FRANKFURT. Die Schering-Aktie geriet wegen der Nachricht von der verschobenen Konferenz sowie Gerüchten über eine mögliche Änderung des Margen-Ziels nach Händlerangaben zuvor deutlich unter Druck.

„Das jährliche Analystentreffen ist wegen organisatorischer Gründe auf die Mitte des Jahres verschoben worden“, sagte ein Schering-Sprecher am Montag in Berlin. Eine Änderung bei den Aussichten für die Gewinnmargen im Konzern gebe es jedoch nicht. „Es gibt keine Änderung beim Ausblick - er bleibt wie am 5. Februar kommuniziert“, ergänzte er. Schering hatte damals mitgeteilt, bis 2006 eine Umsatzrendite von 18 Prozent erreichen zu wollen.

Die Schering-Aktie konnte im weiteren Handelsverlauf einige Verluste wieder Wettmachen und lag am Nachmittag noch mit 1,24 Prozent im Minus bei 38,97 Euro. Damit war Schering aber immer noch größter Verlierer im Deutschen Aktienindex Dax.

Analysten äußerten sich besorgt zur Terminverlagerung für das Analystentreffen. „Wir glauben, dass die Verschiebung des Analystentreffens unsere Argumentation unterstreicht, dass Schering auf eigenständiger Basis Schwierigkeiten hat, seine mittelfristigen Gewinnziele zu erreichen“, kommentierte Martin Possienke vom Brokerhaus Equinet. Der Analyst hat die Schering-Aktie derzeit auf „Sell“ eingestuft mit einem Kursziel von 35 Euro.

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