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09.01.2005

13:44 Uhr

Anfangsverdacht der Untreue wird geprüft

RWE verdächtigt Mitarbeiter der Untreue

Der Energiekonzern RWE geht im Fall des zu viel gezahlten Geldes an den CDU-Politiker Meyer von Untreue bei Mitarbeitern aus. Laut Presseberichten prüft die Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren.

HB BERLIN. Wegen der ungeklärten Abfindung an den früheren CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer vermutet die Spitze des Energiekonzerns RWE Untreue bei Mitarbeitern. Wie das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» unter Berufung auf das Management des Energieversorgers berichtete, gibt es einen «begründeten Anfangsverdacht».

Die Staatsanwaltschaft Dortmund prüfe ein Ermittlungsverfahren, weil eine Privatperson Anzeige erstattet habe. Bis heute habe der Konzern nicht klären können, mit welcher Begründung Meyer im Juli 2000 rund 160.000 Mark von seinem ehemaligen Arbeitgeber VEW erhalten hatte, der heute zu RWE gehört.

Meyer selbst hatte zunächst von einer «Abfindung» gesprochen. Im Mai 2000 sei diese fällig geworden, weil er seinen Vertrag ein Jahr zuvor habe ruhen lassen. Als der Betrag jedoch im Juli 2000 überwiesen wurde, war Meyer bereits wieder offiziell für das Unternehmen tätig.

Meyer korrigierte inzwischen seine Angaben, ließ aber offen, weswegen er das Geld tatsächlich erhalten habe. RWE hatte offiziell erklärt, die Zahlung sei ein Versehen und beruhe auf einem internen Kommunikationsfehler.

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