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22.09.2011

08:52 Uhr

Angeschlagener Zulieferer

Airbus will PFW Aerospace übernehmen

Der europäische Flugzeugbauer Airbus steigt einem Zeitungsbericht zufolge erstmals bei einem angeschlagenen Schlüsselzulieferer ein, um die Produktion zu sichern. Ziel sei eine Mehrheitsübernahme.

Computermodell eines "Airbus der Zukunft", wie er 2050 aussehen könnte. dpa

Computermodell eines "Airbus der Zukunft", wie er 2050 aussehen könnte.

HamburgWie die „Financial Times Deutschland“ (Donnerstagausgabe) vorab berichtete, will Airbus-Deutschland 51 Prozent an der PFW Aerospace AG übernehmen. „Ziel ist es, PFW aus der aktuellen Krise herauszuführen“, wird die EADS -Tochter zitiert. Der Flugzeughersteller als Hauptkunde sei bereit, den Zulieferer „kurzfristig“ zu übernehmen.

Dem Blatt zufolge gilt die in Speyer ansässige PFW Aerospace mit 214 Millionen Euro Umsatz und 2155 Beschäftigten als Weltmarktführer bei Präzisionsrohren für Kerosin, Luft und Wasser. Neben Airbus werde auch der US-Rivale Boeing für das neue Modell 787 beliefert. PFW Aerospace gehöre seit zehn Jahren dem US-Finanzinvestor Safeguard International.

Über den Einstieg mit 51 Prozent liefen abschließende Gespräche, auch mit den Behörden.



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