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10.03.2011

09:11 Uhr

Anlagenbauer

Gea geht optimistisch in die nächsten Jahre

Der Anlagenbauer Gea erwartet in den nächsten Jahren höhere Umsätze und Gewinne. In der Krise hatte der Konzern noch massiv Stellen abgebaut. Für 2010 erhalten die Aktionäre eine Dividende von 40 Cent je Aktie.

Jürg Oleas: Der Gea-Chef blickt optimistisch in die Zukunft. Quelle: dpa

Jürg Oleas: Der Gea-Chef blickt optimistisch in die Zukunft.

Düsseldorf2011 peile der Konzern eine organische Steigerung der Erlöse und des Auftragseingangs von mindestens fünf Prozent an, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Die operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) soll auf neun Prozent klettern. „Unser Umsatz wird im Geschäftsjahr 2012 gegenüber 2011 weiter zulegen“, kündigte Konzernchef Jürg Oleas an.

Auch das Ergebnis und die Marge würden wohl klettern. „Das zuletzt erfreuliche Investitionsniveau der Nahrungsmittelindustrie dürfte weiter fest bleiben und der bisher verhaltene Energiesektor sollte sich weiter erholen“, sagte der Gea-Chef.  

2010 machten Gea der Preisdruck und Restrukturierungskosten von über 100 Millionen Euro zu schaffen. Der Hersteller von Anlagen für die Nahrungsmittel-, Getränke- und Energieindustrie hatte in der Wirtschaftskrise rund 2300 Stellen gestrichen und im vergangenen Jahr den Abbau von bis zu 1500 weiteren angekündigt. Das Ergebnis sank 2010 auf 133,7 Millionen Euro von 161,7 Millionen Euro.

Die Ebit-Marge vor Restrukturierungsaufwand lag bei 8,1 Prozent nach 7,6 Prozent. Langfristig will Gea die Marge auf zwölf Prozent steigern.  

Gea hatte bereits Anfang Februar vorläufige Zahlen unter anderem für den Umsatz und Auftragseingang vorgelegt. Die Erlöse stagnierten bei 4,4 Milliarden Euro, der Auftragseingang legte um zwölf Prozent auf 4,6 Milliarden Euro zu.

In den ersten beiden Monaten 2011 stiegen die Orders einer Firmen-Präsentation zufolge um 23 Prozent. Die Aktionäre sollen für 2010 eine Dividende von 40 Cent je Aktie erhalten - zehn Cent mehr als im Vorjahr.

Von

rtr

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