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11.12.2014

09:55 Uhr

Anlagenbauer kauft Logistikspezialisten

Kuka überzeugt Swisslog-Aktionäre von Übernahme

Sie wollen das Unternehmen komplett schlucken und auch die Börsennotierung des Logistikers tilgen: Der Anlagenbauer Kuka überzeugt die Swisslog-Aktionäre davon, ihre Aktien zu verkaufen. Kukas Ziel: Diversifizierung.

Das Unternehmen will nicht mehr nur von der Autoindustrie abhängig sein, deshalb setzt Kuka auf strategische Zukäufe. dpa

Das Unternehmen will nicht mehr nur von der Autoindustrie abhängig sein, deshalb setzt Kuka auf strategische Zukäufe.

AugsburgNun liegt das definitive Endergebnis vor: Der Anlagenbauer Kuka konnte 92,2 Prozent der Swisslog-Aktionäre von seinem Übernahmeangebot für den schweizerischen Logistik-Spezialisten überzeugen. Dies teilte Kuka am Donnerstag mit. Nun will Kuka bei Swisslog allein das Sagen haben. Die noch ausstehenden Aktionäre sollen früheren Aussagen zufolge eine Barabgeltung erhalten. Die Swisslog-Aktien sollen dann auch in der Folge vom Kurszettel der Züricher Börse verschwinden.

Die Deutschen hatten 1,35 Schweizer Franken je Swisslog-Aktie geboten und das schweizerische Unternehmen folglich mit knapp 340 Millionen Franken (280 Millionen Euro) bewertet. Finanziert wurde der Kauf durch vorhandene Barmittel sowie eine Kapitalerhöhung. Die Kartellbehörden haben dem Deal bereits grünes Licht gegeben.

Voith wird Großaktionär bei Kuka: Anlagenbauer setzt auf Industrie 4.0

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Beim Roboterhersteller Kuka hat der Großaktionär gewechselt: Der Anlagenbauer Voith hat sich rund ein Viertel der Anteile gesichert. Der bisher größte Anteilseigner Grenzebach Maschinenbau steigt komplett aus.

Der Augsburger Anbieter von Robotern und Automatisierungsanlagen ist derzeit stark auf die Automobilindustrie konzentriert. Durch den Zukauf hofft Kuka, unabhängiger von der konjunkturgetriebenen Branche zu werden. Swisslogs Expertise liegt in der Herstellung von Logistikanlagen für Krankenhäuser sowie Lager-und Verteilzentren.

Von

dpa

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