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07.11.2012

09:06 Uhr

Anlagenbauer

Kuka steigert Quartalsgewinn um zwei Drittel

Anlagenbauer Kuka kann im dritten Quartal überraschend zulegen, denn das Geschäft brummt mächtig. Vor Kurzem erhielten die Augsburger die größte Bestellung der Firmengeschichte. Der Auftraggeber ist kein Unbekannter.

Ein Kuka-Mitarbeiter prüft einen Roboterarm im Augsburger Werk. dpa

Ein Kuka-Mitarbeiter prüft einen Roboterarm im Augsburger Werk.

MünchenDer Roboter- und Anlagenbauer Kuka hat trotz Autokrise in Europa im dritten Quartal überraschend kräftig zugelegt. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) kletterte auf 31,7 Millionen Euro, das sind 65 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie der Augsburger Konzern am Mittwoch mitteilte. Analysten hatten mit deutlich weniger gerechnet. Bei Kuka hieß es, die Nachfrage der Kunden aus der Autoindustrie sei wegen zahlreicher neuer Modelle und Technologien weiterhin hoch.

Wie zum Beweis verkündete der Zulieferer, dass VW rund 6.000 neue Roboter bestellt hat - das ist der größte Auftrag, den Kuka je bekommen hat. In anderen Industriezweigen sei die Nachfrage im dritten Quartal dagegen leicht zurückgegangen, hieß es. Der Umsatz zog um 33 Prozent auf 490,5 Millionen Euro an.

Für das Gesamtjahr erhöhte der Konzern seine Prognose leicht: Der Umsatz soll auf rund 1,65 Milliarden Euro steigen, bisher war von etwa 1,6 Milliarden die Rede. Die Rendite (Ebit-Marge) soll mindestens sechs Prozent betragen. In den ersten neun Monaten erzielte der MDax-Konzern Erlöse in Höhe von 1,3 Milliarden Euro und eine Marge von 6,3 Prozent.

Von

rtr

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