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23.06.2015

13:05 Uhr

Anlagenbauer

SMS sieht Licht am Ende des Tunnels

Nach den Einbußen der vergangenen Jahre hofft der Anlagenbauer SMS nun auf eine Belebung der Geschäfte. Das gute Ergebnis von 2008 kann das Unternehmen jedoch auch langfristig wohl nicht erreichen.

Der Anlagenbauer SMS ist führendes Unternehmen im Bereich Hütten- und Walzwerktechnik. dpa

Walzwerktechnik

Der Anlagenbauer SMS ist führendes Unternehmen im Bereich Hütten- und Walzwerktechnik.

DüsseldorfNach Jahren der Investitionszurückhaltung bei seinen Kunden sieht der Anlagenbauer SMS erste Besserungstendenzen. „Wir sind zuversichtlich, dass sich die Geschäfte in den kommenden Jahren beleben werden“, sagte Geschäftsführer Burkhard Dahmen am Dienstag in Düsseldorf.

Auf der internationalen Metallurgiemesse Metec in der vergangenen Woche habe es reges Interesse und vielversprechende Gespräche gegeben. „Die positiven Auswirkungen der Metec werden sich aber erst 2016/17 zeigen“, betonte der Manager des Familienunternehmens.

Die größten Maschinenbauer Deutschlands

Platz 11 – Stihl

Umsatz in 2013: 2,81 Milliarden Euro

Stihl ist ein schwäbisches Familienunternehmen mit Hauptsitz in Waiblingen-Neustadt, tätig in über 160 Ländern. Stihl entwickelt, fertigt und vertreibt motorbetriebene Geräte für die Forstwirtschaft, Landschaftspflege und die Bauwirtschaft.

Platz 10 – Rolls-Royce Power Systems

Umsatz 2013: 3,35 Milliarden Euro

Die deutsche Firma mit Hauptsitz in Friedrichshafen hieß bis Januar 2014 noch Tognum. Sie bietet Dieselmotoren und Antriebssysteme an und ist seit 2007 an der Börse notiert.

Platz 9 – SMS Group

Umsatz 2013: 3,5 Milliarden Euro

Die SMS Group ist der Dachgesellschaft SMS Holding GmbH untergeordnet und verarbeitet Stahl und Nichteisenmetalle. Alleinaktionär ist die Familie um den deutschen Unternehmer Heinrich Weiss.

Platz 8 – MAN

Umsatz 2014: 3,75 Milliarden Euro (MAN Power Engineering)

Die „Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg“ wurde bereits 1758 gegründet und war zunächst für Eisenverarbeitung zuständig. Seit 2011 hält Volkswagen die Mehrheit am Konzern.

Platz 7 – Gea

Umsatz 2014: 4,52 Milliarden Euro

Das börsennotierte Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Düsseldorf und ist auf die Herstellung von Prozesstechnik und Komponenten im Maschinenbau spezialisiert. Es wurde 1881 gegründet.

Platz 6 – Kion

Umsatz 2014: 4,68 Milliarden Euro

Die Wiesbadener Kion-Gruppe wurde 2006 gegründet, baut Gabelstapler und Lagertechnikgeräte. Sie ging aus der Linde AG hervor und ist seit 2013 an der Börse.

Platz 5 - Knorr Bremse

Umsatz 2014: 5,2 Milliarden Euro

Das Unternehmen aus München ist der weltweit führende Hersteller von Bremssystemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge. gegründet wurde es 1905 in Berlin.

Platz 4 – Voith

Umsatz im Geschäftsjahr 2013/14: 5,35 Milliarden Euro

Die Wurzeln des Heidenheimer Maschinenbau-Unternehmens gehen bis in das Jahr 1867 zurück. Voith befindet sich im Besitz der Gründerfamilie. Das Unternehmen beliefert unter anderem Wasserwerke, Automobilhersteller und die Papierindustrie.

Platz 3 – Thyssen-Krupp

Umsatz 2014: 6,27 Milliarden Euro (nur Thyssen-Krupp Industrial Solutions)

Deutschlands größter Stahlkonzern sitzt in Essen und entstand 1999 in Folge der Fusion von Hoesch-Krupp und Thyssen. Die historischen Wurzeln reichen in die Phase der industriellen Revolution in Deutschland zurück.

Platz 2 – Linde

Umsatz 2014: 17,05 Milliarden Euro

Die Linde-Gruppe sitzt in München und betreibt weltweit ihr Kerngeschäft mit Gasen und Prozess-Anlagen. Das 1879 gegründete Unternehmen ist börsennotiert und im Dax gelistet.

Platz 1 – Siemens

Umsatz im Geschäftsjahr 2013/14: 17,06 Milliarden Euro (nur Siemens Industry)

Das Dax-Unternehmen mit Sitz in Berlin und München ist Deutschlands größter Technologiekonzern. Die Firma wurde 1847 von Werner Siemens gegründet und setzt den Fokus auf Elektrotechnik.

Er räumte ein, der 2008 erzielten Höchststand von über fünf Milliarden Euro beim Auftragsvolumen werde „mittel- und sicher auch langfristig nicht mehr erreicht.“ 2014 bestellten die mit Überkapazitäten ringenden Kunden aus der Stahl-, Aluminium- und Kupferindustrie, darunter ThyssenKrupp und Salzgitter, bei SMS noch für rund 3,2 (Vorjahr: 3,3) Milliarden Euro.

Angesichts der Einbußen in den vergangenen Jahren startete der Traditionskonzern mit weltweit rund 14.000 Mitarbeitern 2014 ein Restrukturierungsprogramm mit dem Ziel, rund 370 Millionen Euro einzusparen. 2014 stagnierten die Erlöse bei 3,4 Milliarden Euro während das Ergebnis vor Steuern auf 31 (Vorjahr: 178) Millionen Euro einbrach.

Für 2015 kündigte Burkhard Umsatz und Auftragseingang auf Vorjahreshöhe an. „Beim Ergebnis vor Steuern erwarten wir aufgrund des Rückgangs der Restrukturierungsaufwendungen eine Verbesserung.“

Von

rtr

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