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13.09.2013

15:30 Uhr

Anlagenbauer

Wieder Stellenabbau bei Voith

Schlechte Nachrichten für Voith-Arbeiter: Der Anlagenbauer plant erneut hunderte Stellen abzubauen. Grund dafür sei die anhaltende Nachfrageflaute. Der Standort Krefeld ist besonders schwer getroffen.

Der Anlagenbauer Voith baut erneut hunderte Stellen ab. dpa

Der Anlagenbauer Voith baut erneut hunderte Stellen ab.

HeideheimDer Anlagenbauer Voith plant weitere Stellenstreichungen in der Papiersparte. Bis Ende September 2014 würden rund 560 Stellen in Deutschland und Österreich abgebaut, teilte das Unternehmen am Freitag in Heidenheim mit. Grund dafür sei vor allem die anhaltende Nachfrageflaute in Europa. „Dieser Einschnitt ist bitter und schmerzhaft“, sagte Sparten-Chef Hans-Peter Sollinger laut Mitteilung. „Er ist jedoch nach sorgfältiger Abwägung unumgänglich, um unsere Organisation in Europa auf die veränderte Nachfrage auszurichten, so dass wir auch zukünftig profitabel und wettbewerbsfähig arbeiten können.“

Die Umsetzung des Personalabbaus werde nun mit der Arbeitnehmerseite besprochen. Einzelne betriebsbedingte Kündigungen könnten nicht ausgeschlossen werden. Konkret sind die Standorte Krefeld (rund 210 Stellen), Ravensburg (rund 50), Neuwied (rund 10 Stellen) und St. Pölten in Österreich (rund 290) betroffen.

Größte Baumaschinenhersteller der Welt (Umsatz 2011)

35 Milliarden Dollar

Caterpillar (USA)

21,8 Milliarden Dollar

Komatsu (Japan)

10 Milliarden Dollar

Volvo (Schweden)

10 Milliarden Dollar

Hitachi (Japan)

7,9 Milliarden Dollar

Liebherr (Schweiz/Deutschland)

7,9 Milliarden Dollar

Sany (China)

7,2 Milliarden Dollar

Zommlion (China)

6,5 Milliarden Dollar

Terex (USA)

5,8 Milliarden Dollar

Doosan (Korea)

5,4 Milliarden Dollar

John Deere (USA)

Quelle: KHL Group via statista.de

Der Einschnitt hatte sich bereits im August angedeutet. Kurz zuvor erst war ein Abbau bei Voith Paper am Standort Heidenheim von 240 Stellen bis März 2015 beschlossen worden. Bereits vergangenes Jahr hatte Voith Paper ein Abbauprogramm von 990 Stellen weltweit aufgelegt, das nach Unternehmensangaben weitgehend umgesetzt ist.

Für Europa rechnet Voith Paper in den kommenden Jahren nicht mit einer Markterholung. Der Papiermarkt in China wachse zwar, aber wesentlich langsamer als Experten vorausgesagt hätten. Um die Einbußen in Europa auszugleichen, reiche das China-Geschäft absehbar nicht aus.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Krefelder

14.09.2013, 15:19 Uhr

WENN MAN IN CHINA EIN WERK AUFBAUT,DANN IST ES KLAR DAS WIR IN DEUTSCHLAND UNSEREN ARBEITSPLATZ VERLIEREN.JAHRE LANG HABEN WIR FÜR CHINA UNSERE ARBEITSKRAFT GEGEBEN.Ausgenutzt,haben Sie uns, zum Ziel in China alles aufzubauen.Nachdem Voith gesagt hat wir bauen in China ein Werk auf,war schon klar was Die vorhaben.Manager haben gepennt,nicht schnell genug auf kleine Maschinen gesetzt.Arrogant zu sagen WIR BAUEN NUR GROßE Anlagen.Jetzt müssen alle in Krefeld die ein Blaumann tragen zum Arbeitsamt.Die Führung geht schön nach Heidenheim und baut weiter Mist.Das Ekelhafte daran ist,wie KALT sie Krefeld abzocken.Wir arbeiten bis zu 25% GÜNSTIGER wie die Mutter in Heidenheim,aber die Hose ist ihnen näher wie die Jacke.In Krefeld hatten Wir über Jahre ein 400 Stundenkonto(klar ohne zulagen) und eine 40 Stundenwoche (Tarif 35) GUT GESPART UM IN CHINA ALLES AUF ZU BAUEN.Zum Dank machen die Krefelder ab Oktober wieder 35 Std und dann wird der Schnitt für das Arbeitslosen Geld auch noch stark sinken.(DER SCHNITT VON DEN LETZTEN 12 MONATEN)Ich sehe für sehr viele schwarz,bei einem alters Schnitt von weit über 42 Jahren.Es liegt nicht am Arbeiter aber er muß dafür den Kopf hinhalten.

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