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21.12.2014

22:07 Uhr

Annäherung unter Autobauern

Daimler will bei Batterien für E-Autos kooperieren

Angedeutete Kooperationsbereitschaft gegenüber Tesla: Weil Daimler aus der Produktion von Batteriezellen aussteigen will, muss der Konzern neue Allianzen suchen. Bei Batteriesystemen will man selbst stark bleiben.

Wo geht es hier Richtung Zukunft? Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG, will seinen Konzern beim Thema E-Autos auf Kurs halten. dpa

Wo geht es hier Richtung Zukunft? Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG, will seinen Konzern beim Thema E-Autos auf Kurs halten.

StuttgartMit Blick auf die angekündigte Batteriefabrik des Elektroauto-Pioniers Tesla in Deutschland zeigt sich Daimler offen für Kooperationen. „Vielleicht muss man darüber nachdenken, ob es wirklich sinnvoll ist, wenn jeder für sich eine Fabrik aufmacht“, sagte Daimler-Entwicklungsvorstand Thomas Weber der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. „Hier könnte es schon Sinn machen, speziell auf dem Feld der Batteriezellen-Produktion die Kräfte zu bündeln.“ Tesla-Chef Elon Musk hatte jüngst angekündigt, in fünf oder sechs Jahren eine eigene Fabrik in Deutschland errichten zu wollen.

Daimler hatte im November das Aus der einzigen deutschen Batteriezellenfabrik für Elektroautos bekanntgegeben. Bei der Daimler-Tochter Li-Tec im sächsischen Kamenz soll die Produktion von Batteriezellen im Dezember 2015 eingestellt werden.

Auch das Thema der Kartellvorwürfe der EU-Kommission im Lkw-Geschäft beschäftigt den Autobauer weiter. Nach Einschätzung von Finanzchef Bodo Uebber reichen die am Donnerstag um 600 Millionen Euro erhöhten Rückstellungen aus, um eine drohende Strafe wegen möglicher Kartellverstöße begleichen zu können. „Wir gehen davon aus, dass mit der Erhöhung der Rückstellungen eine angemessene Risikovorsorge getroffen wurde“, sagte Uebber der „Börsen-Zeitung“ (Samstag).

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Die EU-Kommission verdächtigt eine Reihe großer Lkw-Hersteller wie Volvo, Daimler oder die Volkswagen-Tochter MAN, sich bei Preisen untereinander abgesprochen und Informationen ausgetauscht zu haben.

In den Bau von Batteriesystemen will Daimler kräftig investieren. Batteriesysteme beinhalten unter anderem die Steuerungselektronik und die Hülle für die Batterie. Die nötigen Zellen wollen die Schwaben zukaufen, sobald die eigene Produktion ausläuft.

Ein Dauerzustand muss das aber nicht bleiben: „Es könnte Sinn machen, bereits jetzt den Fokus auf die nächste Generation der Batteriezelltechnologie zu legen“, sagte Weber. „Wenn dann die Stückzahlen für Elektroautos entsprechend hoch sind, müssen die Zellen ja nicht zwingend aus Asien kommen.“

Tatsächlich haben die Asiaten auf dem Feld derzeit international die Nase vorn. Hersteller wie der südkoreanische Elektronikkonzern LG, der japanische Panasonic-Konzern oder Toshiba haben inzwischen die Führung in der Akku-Technologie übernommen.

Kommentare (1)

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23.12.2014, 13:19 Uhr

„Vielleicht muss man darüber nachdenken, ob es wirklich sinnvoll ist, wenn jeder für sich eine Fabrik aufmacht“, sagte Daimler-Entwicklungsvorstand Thomas Weber der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart.

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Der Wahrer Grund dürfte vielmehr darin liegen dass die Kosten für technologische Entwicklungen zu Teuer werden.

Ein weiterer Grund dürften die Auflagen für den Umweltschutz sein und die damit verbundene kosten die dann an den gewinne mit auffressen.

Also kauft man bei der Konkurrenz ein...

hat keine mühen...und macht dabei sogar Gewinn...

als auch dass man nicht in Konflikte hinein gezogen wird wegen Umweltschutz.

Seit wann geht die Autoindustrie auf Allianzen ein ohne einen eigenen Vorteil dabei zu gewinnen ?

Aber durch so mancher falscher bequemlichkeiten bleiben dann deutsche Unternehmen eingeschränkt und leiden unter den Misserfolge von andere Firmen...

man beobachte die AIRBAG-PROBLEME BEI MEHRERE AUTOHERSTELLER zur gleicher Zeit.




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