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31.07.2013

14:58 Uhr

Anteilstausch mit Statoil

BASF erhöht Öl-Produktion

Der Deal ist perfekt: BASF tauscht Geschäftsteile mit dem Ölkonzern Statoil. Das Geschäft gilt bereits rückwirkend zum 1. Januar. Weit über eine Milliarde Dollar lässt es sich BASF kosten.

BASF baut sein Ölgeschäft erheblich aus. Reuters

BASF baut sein Ölgeschäft erheblich aus.

FrankfurtDer Chemiekonzern BASF hat den geplanten Tausch von Geschäftsteilen mit dem norwegischen Ölkonzern Statoil in trockene Tücher gebracht. Das Geschäft sei jetzt mit Rückwirkung zum 1. Januar 2013 vollzogen worden, teilte das weltgrößte Chemieunternehmen am Mittwoch mit. Nach der Vereinbarung erhält die BASF-Tochter Wintershall von Statoil Anteile an drei bereits produzierenden Öl- und Gasfeldern in der Nordsee. Damit kann die BASF-Öl- und Gastochter in dem wichtigen Förderland ihre Produktion auf täglich 40.000 Barrel Öläquivalent (boe) von zuletzt 3000 boe deutlich erhöhen.

Im Gegenzug zahlt BASF 1,35 Milliarden Dollar an Statoil und beteiligt den norwegischen Staatskonzern an dem Gasfeld Edvard Grieg. Weitere 100 Millionen Dollar können noch hinzukommen. Norwegen ist der größte westeuropäische Gasexporteur. Schon seit einigen Jahren forciert Wintershall dort den Ausbau der Geschäfte. Ein großer Schritt gelang Ende 2008 mit dem Kauf der norwegischen Revus Energy, die inzwischen in der Tochter Wintershall Norge aufgegangen ist.

Ergebnis ausgewählter BASF-Sparten 2012

Chemie

Umsatz 2012 - 13,8 Milliarden Euro (plus 6,7 Prozent)

Gewinn 2012 (vor Steuern und Zinsen) - 1,72 Milliarden Euro (minus 29,6 Prozent)

Kunststoffe

Umsatz 2012 - 11,4 Milliarden Euro (plus 3,7 Prozent)

Gewinn 2012 (vor Steuern und Zinsen) - 874 Millionen Euro (minus 30,6 Prozent)

Öl und Gas

Umsatz 2012 - 16,7 Milliarden Euro (plus 38,6 Prozent)

Gewinn 2012 (vor Steuern und Zinsen) - 3,9 Milliarden Euro (plus 84,9 Prozent)

Agrar

Umsatz 2012 - 4,68 Milliarden Euro (plus 12,3 Prozent)

Gewinn 2012 (vor Steuern und Zinsen) - 1,03 Milliarden Euro (plus 27 Prozent)

Von

rtr

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