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30.01.2005

11:20 Uhr

Arbeitnehmervertreter wollen Produktion von Spanien in die Pfalz verlagern

Betriebsrat fordert zusätzliche Fertigung für Opel-Werk in Kaiserslautern

Die Gewerkschaften wollen Lohnkürzungen für die Beschäftigten im Opel-Werk Kaiserlautern nur dann mittragen, wenn deren Arbeitsplätze gesichert werden. Dazu sollen Fertigungsaufgaben von Spanien in die Pfalz verlagert werden.

HB BERLIN. Die Opel-Beschäftigten in Kaiserlautern wollen einer Kürzung ihrer Bezüge nur dann zustimmen, wenn zusätzliche Aufgaben auf das Werk übertragen und damit Arbeitsplätze gesichert werden. Wie das Magazin «Focus» am Sonntag vorab berichtete, fordert der Betriebsrat, die Produktion von Achsen und Blechteilen für die Corsa-Produktion in Eisenach vom spanischen Saragossa nach Kaiserslautern zu verlagern. Wird diese Bedingung erfüllt, wollen die Arbeitnehmervertreter einer geplanten Lohnkostensenkung von bis zu 20 Prozent zustimmen.

Ab 2008 verliert der Standort Kaiserslautern die Produktion von Bauteilen für das nächste Vectra-Modell. «Zum Ausgleich brauchen wir andere Aufträge», sagte der Betriebsratschef vom Werk Kaiserslautern, Alfred Klingel.

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