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15.01.2011

14:21 Uhr

Arbeitsmarkt

Industrie beklagt 40 000 offene Hilfsarbeiter-Stellen

Die günstige Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt führt nach Brancheneinschätzungen in den Unternehmen nicht nur bei Fachkräften, sondern nun auch bei Hilfsarbeitern zu Engpässen.

HB BERLIN. Im Produzierenden Gewerbe seien derzeit rund 40 000 Stellen für Geringqualifizierte unbesetzt, berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf den Bundesverband Zeitarbeit (BZA). Im Autobau seien Hilfsarbeiter für die Produktion und Lagerei inzwischen so knapp, dass nicht alle Stellen sofort und in vollem Umfang besetzt werden könnten.

BZA-Chef Volker Enkerts sagte der Zeitung, dass die Lage am Arbeitsmarkt in diesem Segment in einigen Regionen auch Folgen für die Lohngestaltung habe: "Zum Teil werden ein bis zwei Euro Stundenlohn mehr bezahlt als tariflich vorgeschrieben."

Kommentare (11)

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Stefan W.

15.01.2011, 20:33 Uhr

Übertarifliche Zahlungen im Niedriglohnbereich.
Das ist eine der besten Nachrichten seit langem !

Harte Zeiten für die schwarzen Schafe der Zeitarbeitsbranche brechen (endlich) an.

Techniker

15.01.2011, 22:32 Uhr

40000 offene Stellen für Hilfskräfte mit übertariflicher bezahlung? ich glaube der bZA kein Wort. Wie schön für sie, das sie bald Arbeitskräfte aus dem tiefsten Osten Europas rekrutieren können, die unter Tarif arbeiten.

cerberus

16.01.2011, 00:57 Uhr

das ist doch wieder eine der großen Lügen in diesem Land. Schaut doch nur auf die Quelle der Studie und des Publizenten (zu dem nun Hb auch leider gehört).
Gäbe es einen Engpass, wären alle Hungerlöhner schnell in diesem bereich tätig und unter den Hungerlöhnern gibt es sehr viele technisch begabte, ja sogar Facharbeiter.

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