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12.01.2008

15:00 Uhr

Arbeitsplätze

Opel-Betriebsrat fürchtet um Bochum

Im Bochumer Opelwerk könnten Arbeitsplätze gefährdet sein. Das befürchtet der Betriebsrat des Autobauers. Konkret geht es um die Getriebefertigung.

HB OBERPFAFFENHOFEN. Der auch für General Motors Europe zuständige Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz äußerte sich in der "Automobilwoche" besorgt über ein 2010 drohendes Aus für die Bochumer Getriebefertigung mit 670 Arbeitsplätzen. "Die Frage, welche Zukunft das dort gebaute F13-Getriebe hat, ist noch offen", wird Franz von der Fachzeitung zitiert. Er erwarte eine Entscheidung noch in diesem Jahr.

Hintergrund ist dem Bericht zufolge, dass neue Motorengenerationen möglicherweise nur noch das in Wien-Asperg gebaute F17-Getriebe erfordern. Das F13-Getriebe kommt zurzeit vor allem in den Opelmodellen Corsa und Astra zum Einsatz. "Die Entscheidung, was künftig in Bochum gebaut wird, steht noch aus", sagte ein Unternehmenssprecher dazu laut Vorabmeldung auf Anfrage nur.

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