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24.07.2013

14:14 Uhr

Arzneimittel-Hersteller

Bestechungsskandal macht GSK zu schaffen

Nach dem Bekanntwerden eines Bestechungsskandals in China befürchtet der britische Arzneimittelhersteller GlaxoSmithKline negative Folgen. Seine Prognose für das Geschäftsjahr hat der Konzern indes bekräftigt.

Die Folgen des China-Skandals sind noch nicht abzusehen. ap

Die Folgen des China-Skandals sind noch nicht abzusehen.

LondonDer wegen eines Bestechungsskandals in China unter Druck stehende britische Arzneimittel-Hersteller GlaxoSmithKline (GSK) befürchtet negative Folgen für sein Geschäft. „Das wird Auswirkungen auf unser Abschneiden in China haben“, sagte Konzernchef Andrew Witty am Mittwoch in London. „Aber es ist noch zu früh, um das Ausmaß zu bestimmen.“

Glaxo gab in dieser Woche zu, dass Spitzenmanager chinesisches Recht gebrochen hätten. GSK soll mit Hilfe von Reisebüros und Beratungsfirmen im gewaltigen Umfang Ärzte und Behördenvertreter geschmiert haben, um den Umsatz anzukurbeln und Medikamentenpreise hochzutreiben. Vier chinesische Spitzenmanager des Konzerns wurden verhaftet.


Im abgelaufenen Quartal steigerte Glaxo seinen Konzernumsatz um zwei Prozent auf 6,62 Milliarden Pfund. Der Gewinn je Aktie kletterte um ein Prozent auf 26,3 Pence. Die Analystenprognosen wurden damit leicht übertroffen. Das Unternehmen bekräftigte seine Prognose für das Geschäftsjahr: Der Umsatz soll um ein Prozent wachsen, der Gewinn je Aktie um drei bis vier Prozent.

 

Von

rtr

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