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28.01.2013

10:42 Uhr

Asien-Geschäft

Lanxess baut neue Anlage in China

Eine neue Anlage an der Ostküste Chinas soll dem Geschäft von Lanxess einen Schub geben. Rund 55 Millionen Euro will der Chemiekonzern in das Werk investieren. Im zweiten Quartal soll der Bau starten.

Das Logo des Spezialchemie-Konzerns Lanxess. dpa

Das Logo des Spezialchemie-Konzerns Lanxess.

FrankfurtDer Chemiekonzern Lanxess setzt mit einem neuen Werk auf den Wachstumsmarkt China. Für rund 55 Millionen Euro soll an der chinesischen Ostküste eine neue Anlage für Eisenoxid-Pigmente entstehen, die zur Herstellung von Farben und Lacken verwendet werden, wie das Unternehmen am Montag ankündigte. Auch in der Bauindustrie werden solche Pigmente benötigt.

Der Startschuss für die Errichtung des Werks im Chemieareal Ningbo falle im zweiten Quartal. Voraussichtlicher Produktionsbeginn sei dann das erste Quartal 2015. Die Anlage soll zunächst eine Jahreskapazität von 25.000 Tonnen haben.

Das sind die größten Chemieunternehmen Deutschlands

Platz 10

Das Ranking der umsatzstärksten deutschen Chemieunternehmen eröffnet Beiersdorf. Die Hamburger sind vor allem als Kosmetikhersteller mit Nivea und Co. bekannt. Umsatz 2012: 6,0 Milliarden Euro.

Platz 9

Die Lanxess AG ist ein Ableger von Bayer. Der Spezialchemie-Konzern machte 2012 einen Umsatz von 9,1 Milliarden Euro. Das reicht für den neunten Platz.

Platz 8

Das Chemie- und Pharmaunternehmen Merck KGaA mit Sitz in Darmstadt kommt auf Rang acht der Rangliste. 2012 erwirtschaftete der Konzern einen Umsatz von 11,2 Milliarden Euro.

Platz 7

Der Essener Konzern Evonik hat im Jahr 2012 einen Umsatz von 13,6 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das reicht für Platz sieben.

Platz 6

Boehringer Ingelheim ist das zweitgrößte forschende Pharmaunternehmen in Deutschland. Der Umsatz 2012: 14,7 Milliarden Euro.

Platz 5

Der Spezialgase-Spezialist Linde kommt auf den fünfte Rang der umsatzstärksten deutschen Chemieunternehmen. 2012 lag der Umsatz bei 15,3 Milliarden Euro.

Platz 4

Henkel kommt auf den vierten Platz der Rangliste. Der Düsseldorfer Konzern ist vor allem bekannt für Persil-Waschmittel und Pritt-Kleber. Der Umsatz 2012: 16,5 Milliarden Euro.

Platz 3

Das Medizintechnik- und Gesundheitsunternehmen Fresenius ist einer der größten Krankenhausbetreiber Deutschlands. Das Bad Homburger Unternehmen erzielte einen Umsatz von 19,3 Milliarden Euro (inklusive Pharma).

Platz 2

Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer ist die deutsche Nummer zwei. Der Umsatz 2012 betrug 39,8 Milliarden Euro (inklusive Pharma).

Platz 1

BASF ist das weltweit größte Chemieunternehmen. Die Ludwigshafener haben im Jahr 2012 einen Umsatz von 78,7 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Der Chemiekonzern produziert solche Eisenoxid-Pigmente in China bereits in Jinshan bei Shanghai. Diese Anlage ist auf 38.000 Tonnen im Jahr ausgelegt. Insgesamt kommt Lanxess in seiner Sparte Inorganic Pigments (IPG) derzeit auf eine weltweite Produktionskapazität von mehr als 350.000 Tonnen im Jahr. In Deutschland stellt Lanxess diese Pigmente in Krefeld-Uerdingen her.

Der Ausbau der Geschäfte in China ist einer der strategischen Schwerpunkte des Chemiekonzerns. Lanxess ist dort inzwischen mit 1000 Beschäftigten an zehn Standorten aktiv und erwirtschaftet rund zehn Prozent seines Konzernumsatzes. Ziel des Unternehmens war es, im Jahr 2012 im China-Geschäft, wozu auch Taiwan gezählt wird, die Umsatzmilliarde zu knacken. Im Jahr 2010 waren es noch 800 Millionen Euro. Lanxess will seine Geschäftszahlen für das Jahr 2012 am 21. März veröffentlichen.

Von

rtr

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