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30.03.2013

12:03 Uhr

Asien-Geschäft

VW-Belegschaft in Asien um 134 Prozent gewachsen

Der Trend geht nach Asien: Volkswagen hat in den vergangenen vier Jahren seine Belegschaft dort deutlich aufgestockt. In Europa sind zwar nach wie vor die meisten Mitarbeiter beschäftigt, doch deren Anteil sinkt.

VW-Mitarbeiter in Dresden. Die Belegschaft des Konzern wächst sowohl in Asien als auch in Europa. Doch der alte Kontinent verliert an Bedeutung. dpa

VW-Mitarbeiter in Dresden. Die Belegschaft des Konzern wächst sowohl in Asien als auch in Europa. Doch der alte Kontinent verliert an Bedeutung.

WolfsburgEuropas größter Autobauer hat seine Belegschaft in Asien in den vergangenen vier Jahren um 134 Prozent vergrößert. Dort schnellte die Mitarbeiterzahl zwischen Ende 2008 und Ende 2012 von knapp 30 000 auf aktuell beinahe 70 000 Beschäftigte. Damit wuchs der Asienanteil an der Personalstärke des Dax-Konzerns von 8 auf 13 Prozent. Das geht aus einer Auswertung der Geschäftsberichte hervor.

Auf dem Heimatkontinent war das Wachstum der vergangenen vier Jahre mit 44 Prozent weitaus schwächer – und es müsste auch noch um den jüngsten Markenzuwachs wie etwa Porsche bereinigt werden.

Mit aktuell etwa 410 000 Mitarbeitern von den weltweit 550 000 stellt Europa zwar noch immer den Löwenanteil der Belegschaft. Doch der Anteil an der Fahrzeugproduktion des VW-Konzerns verliert an Gewicht: Er sackte von 62 auf 51 Prozent. Deutschland halbierte seine Bedeutung beim Fahrzeugausstoß sogar: Nach einem Drittel (34 Prozent) waren es Ende 2012 nur noch 17 Prozent Produktionsanteil.

Von

dpa

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