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27.12.2012

13:02 Uhr

Auf Wachstumskurs

Audi will Milliarden investieren

Für die Entwicklung neuer Fahrzeuge und Technologien greift der Ingolstädter Autobauer tief in die Tasche. Bis 2016 will der Konzern insgesamt 13 Milliarden Euro für die Fortsetzung der Wachstumsstrategie ausgeben.

Audi will BMW vom Nobel-Thron schubsen. dapd

Audi will BMW vom Nobel-Thron schubsen.

MünchenDer bayerische Autobauer Audi will in den kommenden vier Jahren 13 Milliarden Euro in seine Modellpalette und moderne Fabriken stecken. Bis 2016 liege der Schwerpunkt auf der Entwicklung neuer Produkte und Technologien sowie dem Bau neuer Werke, teilte die Volkswagen -Tochter am Donnerstag mit. Technologisch stünden Leichtbau und Elektromobilität im Fokus. Außerdem sollen herkömmliche Verbrennungsmotoren effizienter werden. Die wachsenden Sorgen um die Autokonjunktur schrecken Audi-Chef Rupert Stadler nicht. "Wir haben nicht vor, vom Gaspedal zu gehen, denn nach der Krise gibt es auch wieder einen Aufschwung. Das war auch 2008 und 2009 so. Deshalb tätigen wir jetzt Investitionen in Produkte, Innovationen und Anlagen, die sich 2014, 2015, 2016 auszahlen", sagte er Reuters.

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Trotz neuer Rekordzahlen geht Audi-Chef Stadler nur mit einem vorsichtigen Ausblick ins neue Jahr. Die Autokrise in Europa bekommt auch der Premiumhersteller deutlich zu spüren.

Von der Gesamtsumme entfielen acht Milliarden auf die beiden deutschen Werke Ingolstadt und Neckarsulm. Zudem wollen die Oberbayern neue Fabriken in Ungarn, China und Mexiko hochziehen. "Mit dem Ausbau unserer Fertigungsstrukturen bereiten wir uns auf weiteres Wachstum vor", erklärte Finanzvorstand Axel Strotbek. Bis 2020 will Audi jährlich mehr als zwei Millionen Autos an Kunden ausliefern und den Münchner Rivalen BMW vom Thron der Nobel-Anbieter stoßen. Im zu Ende gehenden Jahr peilt Audi dank brummender China-Geschäfte einen Absatz von 1,4 Millionen Fahrzeugen an.

Von

rtr

Kommentare (2)

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radischen

27.12.2012, 17:55 Uhr

Audi kann investieren; MB muss sparen/sanieren/verkaufen

Logik

27.12.2012, 22:19 Uhr

Ende des Jahres peilt Audi.. einen Absatz von 1,4 Mio. Fahrzeuge an, BMW hat bereits rund 1,8 Mio. für dieses Jahr gemeldet. Der Schlagdistanzler Stadler braucht wohl jetzt ein Fernglas, um sich BMW näher zu fühlen. Beim Umsatz fehlen dem Ingolstädter Gerne-Groß mindestens 14 Mrd. auf BMW. Das nennt man dort dann vollmunding "Schlagdistanz". Audi jagt nicht BMW, Audi hechelt mit heraushängender Zunge hinter BMW her. Das ist Fakt schon seit Jahren.

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