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01.01.2004

14:42 Uhr

Aufbruchsignal von der Autoschau erhofft

Automobilbranche blickt auf Detroit

Die deutschen Autobauer blicken zuversichtlich auf den amerikanischen Markt im gerade begonnenen Jahr 2004. Kurz vor Beginn der Internationalen Automobilausstellung von Nordamerika (NAIAS) in Detroit erklärte der Verband der Automobilindustrie (VDA) am Neujahrstag in Frankfurt am Main, die deutschen Hersteller wollten 2004 auf ihrem im Vorjahr gewonnenen Marktanteil aufbauen.

HB HAMBURG. Denn auf dem Schlüsselmarkt Nordamerika wird sich erweisen, ob es der Automobilindustrie mit neuen Modellen gelingen kann, auf einem weitgehend gesättigten Markt Steigerungsraten zu erzielen.

Die Modellstrategen setzen zunehmend auf neue Marktnischen zwischen den herkömmlichen Fahrzeugklassen, um Käufer anzulocken. Während die Verkaufsanteile traditioneller Limousinen und Kombis zusehends schrumpfen, gewinnen Großraumautos, Geländewagen und neue Mischformen immer größere Bedeutung. Branchenexperten gehen davon aus, dass diese auf dem wichtigsten Absatzmarkt der Welt, den USA, bereits fortgeschrittene Entwicklung künftig die Modellpolitik auch in Europa stärker bestimmen wird. Entsprechend stellen deutsche Hersteller in Detroit Studien in den Mittelpunkt ihrer Messeauftritte, die diesem Trend folgen.

Hauptblickfang auf der „North American International Auto Show“ (NAIAS) könnten zwei Studien von Mercedes und Volkswagen werden, mit denen die beiden deutschen Rivalen der Entwicklung ihren Stempel aufdrücken wollen. Mercedes zeigt in der amerikanischen Auto-Hauptstadt die Fahrzeugstudie Vision Grand Sports Tourer (GST), die anders als die erste GST-Studie von 2002 äußerlich inzwischen Serienreife haben soll. Die geländetaugliche Großraumlimousine bietet bis zu sechs Passagieren in drei Sitzreihen Platz und setzt zudem mit einem Doppel-Antrieb aus einem 250 PS V8-Dieselmotor und einem Elektrohilfsmotor mit 68 PS Akzente hinsichtlich Umweltverträglichkeit. Beim Anfahren, Einparken, im Stop-and-go-Verkehr oder bei langsamer Fahrt, wenn das Auto ohne größeren Leistungsbedarf im Verkehrsfluss mitrollt, übernimmt die Elektromaschine die Regie und soll so ein emissionsfreies Autofahren ermöglichen. Erst wenn eine höhere Motorleistung erforderlich ist, schaltet sich der Achtzylinder ein.

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