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06.07.2011

15:50 Uhr

Aufschwung in Rüsselsheim

Absatz bei General-Motors-Tochter Opel steigt

Mit Opel geht es wieder bergauf. Im ersten Halbjahr stiegen Verkaufszahlen und Marktanteile. Nach dem Abschluss der Sanierung strebt Opel 2011 erstmals seit Jahren schwarze Zahlen an.

Opel kämpft sich aus dem Tal: Wegen der hohen Nachfrage fährt Opel seit Monaten Sonderschichten. Im Stammwerk in Rüsselsheim wurden die Werksferien verkürzt. Quelle: dpa

Opel kämpft sich aus dem Tal: Wegen der hohen Nachfrage fährt Opel seit Monaten Sonderschichten. Im Stammwerk in Rüsselsheim wurden die Werksferien verkürzt.

Hamburg.Der Autobauer Opel hat im ersten Halbjahr in Europa deutlich mehr Fahrzeuge ausgeliefert als vor einem Jahr. Die Verkäufe von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen der beiden Schwestermarken Opel und Vauxhall seien von Januar bis Juni um 8,2 Prozent auf knapp 660.000 Einheiten gestiegen, teilte die Tochter des US-Konzerns General Motors am Mittwoch mit. Der Marktanteil kletterte leicht auf 6,4 (Vorjahr: 6,2) Prozent. Im Juni habe Opel mit 6,8 Prozent den bislang höchsten Marktanteil in Europa in diesem Jahr erreicht.

Wegen der hohen Nachfrage fährt Opel seit Monaten Sonderschichten. Im Stammwerk in Rüsselsheim, wo der Mittelklassewagen Insignia vom Band rollt, wurden die Werksferien verkürzt. Aufgrund der gute Auftragslage beim Golf-Konkurrenten Astra sowie beim Insignia erhöhte Opel zudem das Ziel für die Produktion von Dieselmotoren in Kaiserslautern um 70.000 Einheiten auf 250.000 Aggregate im Jahr.

Nach dem Abschluss der Sanierung strebt Opel 2011 erstmals seit Jahren schwarze Zahlen an. Ab dem nächsten Jahr will die GM-Tochter Gewinne bei der Konzernmutter in Detroit abliefern. Die hatte sich zuletzt zufrieden mit den Fortschritten bei dem Rüsselsheimer Traditionsunternehmen gezeigt.

Von

rtr

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