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10.09.2013

11:28 Uhr

Aufwärtstrend

Autoabsatz in China legt zu

Im August ist der Pkw-Absatz in China stark gestiegen. Besonders ausschlaggebend dafür sind die Steuersenkungen für Kleinunternehmen. Die Verkäufe von SUVs wachsen beständig an.

General Motors Co., größter ausländischer Autohersteller in China, meldet im August eine Beschleunigung des Absatzwachstums im Land. Reuters

General Motors Co., größter ausländischer Autohersteller in China, meldet im August eine Beschleunigung des Absatzwachstums im Land.

Der Pkw-Absatz in China ist im August um elf Prozent gestiegen, angeführt von einem Zuwachs der Verkäufe von SUVs. Das Wachstum der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt legte nach einer zwei Quartale dauernden Abkühlung wieder zu.

Die Großhandelsauslieferungen von Pkw, Mehrzweckfahrzeugen und sportlichen Geländefahrzeugen sind im August auf 1,35 Mio. Stück gestiegen, so der staatlich unterstützte Verband der Autohersteller Chinas am Dienstag. Die Median-Schätzung von fünf von Bloomberg befragten Analysten hatte bei 1,36 Mio. gelegen.

Die chinesische Wirtschaft nimmt Fahrt auf, nachdem Ministerpräsident Li Keqiang Unterstützungsmaßnahmen wie Steuersenkungen für Kleinunternehmen und zusätzliche Ausgaben für die Eisenbahn angekündigt hatte. Der Autoverband erwartet, dass der Gesamtabsatz landesweit in diesem Jahr erstmals die 20- Millionen-Marke knacken wird.

“Wir sind zuversichtlich, dass sich der SUV-Absatz in China auf einem strukturellen Aufwärtstrend befindet”, sagte Cheam Tze Shen, Analyst bei CIMB in Hong Kong. “Die Penetrationsrate ist niedrig.”

General Motors Co., größter ausländischer Autohersteller in China, meldete im August eine Beschleunigung des Absatzwachstums im Land, vor allem dank der Nachfrage nach Autos der Marken Wuling und Buick. Der Gesamtabsatz stieg im August um 11,2 Prozent, nach 11,1 Prozent im Monat davor, meldete das Unternehmen letzte Woche.

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Japanische Hersteller hinkten weiter hinter anderen ausländischen Produzenten hinterher. Nächste Woche jähren sich die Demonstrationen in China gegen den Kauf einer umstrittenen Inselgruppe durch Japan. Der Absatz von Toyota Motor Corp. im Land ging um 4,2 Prozent zurück, der von Honda Motor Co. fiel um 2,5 Prozent.

Einschränkungen für das Absatzwachstum dürften sich daraus ergeben, dass mehr chinesische Städte Besitzbeschränkungen planen, um Luftverschmutzung und Verkehrsstaus zu verringern. Peking wird ab kommendem Jahr die Zahl der ausgegebenen Nummernschilder beschränken, berichtete die staatliche Nahrichtenagentur Xinhua am 4. September.

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