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14.08.2015

10:40 Uhr

Aufzughersteller Schindler

Thyssen-Krupp-Konkurrent wird vorsichtiger

Die schwache Entwicklung auf dem chinesischen Markt macht Thyssen-Krupp-Konkurrent Schindler zu schaffen. Der Aufzug- und Rolltreppenhersteller korrigiert seine Gewinnprognose leicht nach unten.

Der Thyssen-Krupp-Konkurrent korrigiert seine Jahresprognose leicht nach unten. Schindler Group

Aufzug- und Rolltreppenhersteller Schindler

Der Thyssen-Krupp-Konkurrent korrigiert seine Jahresprognose leicht nach unten.

ZürichDie Flaute im wichtigen chinesischen Markt macht den Aufzug- und Rolltreppenhersteller Schindler vorsichtig. Für das laufende Jahr erwartet der Thyssen-Krupp-Konkurrent nun ein währungsbereinigtes Umsatzplus von sechs bis acht Prozent, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Zuvor war Schindler von einem Zuwachs zwischen sieben und neun Prozent ausgegangen.

Weltweit dürfte die Nachfrage nach Aufzügen und Rolltreppen kaum steigen, begründete der Schweizer Konzern die verhaltenen Aussichten. Grund sei die schwache Entwicklung im wichtigsten Wachstumsmarkt China: Dort wurden bis zuletzt so viel neue Anlagen eingebaut wie nirgends sonst auf der Welt. Doch in den vergangenen Monaten kam der Konjunkturmotor in der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft ins Stocken. Besser laufe das Geschäft für Schindler hingegen im Rest Asiens sowie in den USA.

Die durchwachsenen Aussichten spiegeln sich auch in der Prognose für den Nettogewinn. Hier setzte sich das Unternehmen eine Bandbreite zwischen 700 und 750 Millionen Franken zum Ziel – nach dem um Verkaufserlöse und Wertberichtigungen bereinigten Vorjahreswert von 740 Millionen Franken im Jahr davor.

Im zweiten Quartal legte der Nettogewinn bereinigt um Verkaufserlöse aus dem Vorjahr um acht Prozent auf 190 Millionen Franken zu und lag damit etwas über den Erwartungen von Analysten. Der Umsatz stieg um knapp drei Prozent auf 2,35 Milliarden Franken.

Von

rtr

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