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29.06.2011

07:47 Uhr

Augenheilmittel

Bayer beantragt Zulassung in Japan

Die Leverkusener wollen "VEGF Trap-Eye" nun auch in Japan auf den Markt bringen. In den USA steht das Augenheilmittel kurz vor der Zulassung. Das Medikament soll einen Jahresumsatz von bis zu 500 Millionen Euro machen.

Bayer-Kreuz in Leverkusen Quelle: dpa

Bayer-Kreuz in Leverkusen

FrankfurtDer Pharma- und Chemiekonzern Bayer drängt nun auch in Japan mit einem neuen Augenmittel auf den Markt. Bayer beantragte für das Medikament VEGF Trap-Eye zur Behandlung der feuchten altersbedingten Makula-Degeneration (AMD) jetzt die Zulassung bei der japanischen Arzneimittelbehörde, wie der Dax-Konzern am Mittwoch mitteilte.

Feuchte AMD ist eine krankhafte Gefäßneubildung auf dem Augenhintergrund und eine der häufigsten Ursachen für die Erblindung von Menschen über 65. Das Medikament VEGF Trap-Eye ist neben dem Gerinnungshemmer Xarelto eine der wichtigsten Neuentwicklungen des Leverkusener Konzerns. Bayer traut dem Medikament in der Spitze Jahresumsätze von 250 bis 500 Millionen Euro zu.

Bayer arbeitet bei dem Präparat eng mit der US-Firma Regeneron zusammen. In den USA steht das Mittel, das dort unter dem Namen Eylea vermarktet wird, bereits kurz vor der Zulassung. Mitte Juni sprach der unabhängige Beraterausschuss der US-Gesundheitsbehörde FDA seine Empfehlung für die Zulassung aus. Die FDA folgt in der Regel den Empfehlungen des Expertengremiums. Mit einer Entscheidung der FDA wird am 20. August gerechnet.

In Europa hatte Bayer Anfang Juni bei der europäischen Arzneimittelbehörde EMA die Zulassung des Augenmittels beantragt. Regeneron hat in den USA die exklusiven Rechte an dem Präparat. Die Vermarktung außerhalb der USA liegt bei Bayer, die Einnahmen sollen zwischen den Unternehmen geteilt werden.

Von

rtr

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