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07.09.2011

22:15 Uhr

Aurubis

Kupferkonzern will außerhalb Europas wachsen

Der Kupferkonzern Aurubis will außerhalb Europas expandieren. Dazu hat sich Europas größte Kupferhütte vor allem in Südamerika Unternehmen angesehen. Übernahmen in Asien schloss Konzern-Chef Drouven jedoch aus.

Ein Mitarbeiter der Aurubis AG in Hamburg. Das Unternehmen will nach Übersee expandieren. dpa

Ein Mitarbeiter der Aurubis AG in Hamburg. Das Unternehmen will nach Übersee expandieren.

FrankfurtDer Kupferkonzern Aurubis will seine Einkaufstour in Übersee fortsetzen. „Durch den Luvata-Kauf haben wir das Feld in Europa weitgehend abgearbeitet, die nächste Erweiterung soll in Übersee stattfinden“, sagte Aurubis-Chef Bernd Drouven der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Das Unternehmen hatte vor vier Wochen von der EU grünes Licht für den 250 Millionen Euro teuren Erwerb der Walzproduktsparte der in London ansässigen Luvata-Gruppe erhalten. Vor allem in Südamerika habe sich Europas größte Kupferhütte in den vergangenen zwei Jahren Unternehmen angesehen, sagte Drouven. „Aber bisher hat nichts richtig gepasst.“

Übernahmen in Asien schloss Drouven dagegen aus. „In Asien gibt es gerade wenige Anlagen, die man außerhalb Chinas erwerben kann. Und in China wollen wir nichts kaufen, weil die Gefahr eines Know-how-Verlustes zu hoch ist.“

Zu seiner eigenen Zukunft hielt sich der 55-jährige Drouven bedeckt. Der Konzernchef hatte im Mai angekündigt, seinen zum Jahresende auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. Er gehe „aus persönlichen Gründen“, sagte Drouven. „Was ich nach meiner Zeit bei Aurubis mache, weiß ich noch nicht. Ich werde aber wohl in Hamburg bleiben.

Von

rtr

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