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30.01.2007

09:18 Uhr

Ausbau der Marktführerschaft

Bayer erhält Zulassung für Verhütungsmittel in Japan

Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer hat in Japan die Zulassung für sein Verhütungsmittel Mirena erhalten.

HB FRANKFURT. Das Produkt solle im April dieses Jahres in Japan auf den Markt kommen, teilte Bayer am Dienstag mit. "Mit der Einführung von Mirena werden wir unsere Führungsposition auf dem japanischen Markt weiter stärken", erklärte Phil Smits, der bei Bayer Schering Pharma die Sparte "Woman's Healthcare" leitet.

Mirena besteht aus einem rund drei Zentimeter langen T-förmigen Kunststoffkörper, der nach der Einlage in die Gebärmutter das Hormon Levonorgestrel abgibt. Das Langzeitverhütungs-Produkt erwirtschaftete weltweit im Jahr 2005 Umsätze von 243 Mill. Euro, ein Plus von 22 Prozent.

Mit Mirena erhielten Frauen eine zusätzliche Möglichkeit zur Empfängnisverhütung, erklärte das Unternehmen. Das Produkt solle eine zuverlässige Empfängnisverhütung über fünf Jahre bieten.

Mirena ist bereits in mehr als 100 Ländern registriert und mit der japanischen Zulassung in allen großen pharmazeutischen Märkten vertreten. Das Verhütungssystem ist seit rund zehn Jahren auf dem Markt und nach Firmenangaben inzwischen weltweit bei über zehn Millionen Frauen angewendet worden. "Mirena" gehörte zu den Medikamenten des Berliner Pharmakonzerns Schering, den Bayer im vergangenen Jahr übernommen hatte.

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