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11.01.2005

18:20 Uhr

Ausblick auf 2005

BASF sieht Chemiebranche vorne

Für die chemische Industrie erwartet der weltgrößte Chemiekonzern BASF im laufenden Jahr ein stärkeres Wachstum als beim Bruttoinlandsprodukt.

HB FRANKFURT. Das Wachstum werde 2005 über dem des BIP (Bruttoinlandsprodukt) liegen, teilte BASF-Finanzchef Kurt Bock am Dienstag in Unterlagen zu einer Investorenveranstaltung des Bankhauses Dresdner Kleinwort Wasserstein in New York mit. Zudem erwarte BASF für die Chemiebranche eine hohe Kapazitätsauslastung durch nur einen begrenzten Ausbau der Kapazitäten bei den Petrochemikalien. BASF selbst wolle im laufenden Jahr weiterhin profitabel wachsen.

Als Risiken für den Ausblick nannte Bock Schwankungen beim Ölpreis sowie bei den Rohstoffpreisen sowie Währungsschwankungen, insbesondere beim Dollar. Auch die weitere wirtschaftliche Entwicklung in China spiele für den Ausblick eine Rolle. Branchenexperten sehen China als den Wachstumsmarkt für die Chemiebranche, da auch Abnehmerindustrien wie etwa die Automobilindustrie dort mittlerweile im erheblichen Umfang produzieren. BASF ist einer der größten Chemieinvestoren im Reich der Mitte. Bis Mitte 2005 soll dort ein milliardenschwerer petrochemischer BASF-Verbundstandort in Nanjing die Produktion aufnehmen.

In der Präsentation bekräftigte BASF ferner, mit seinem Restrukturierungsprogramm in Nordamerika im Plan zu liegen. Bis 2006 sollen dort insgesamt 250 Mill. Dollar an Einsparungen erzielt werden. Ende 2004 seien bereits Einsparungen von 175 Mill. Dollar realisiert worden, hieß es.

BASF will nach der Präsentation seine Investitionsausgaben auf Höhe der Abschreibungen oder etwas darunter halten. Für den Zeitraum 2004 bis 2008 planen die Ludwigshafener Investitionen von 8,3 Mrd. €, nach zwölf Mrd. € im Zeitraum 1999 bis 2003.

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