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04.01.2011

06:48 Uhr

Ausblick

In der Metallbranche entstehen Arbeitsplätze

Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall rechnet damit, dass die Unternehmen in diesem Jahr wieder mehr Stellen schaffen. 2010 hatte die Kurzarbeit noch die Branche geprägt.

Transport von Drahtrollen: Für die Metallbranche geht es aufwärts. Quelle: dpa

Transport von Drahtrollen: Für die Metallbranche geht es aufwärts.

HB BERLIN. "Die positiven Beschäftigungspläne der Unternehmen stimmen uns zuversichtlich, dass sich der Stellenaufbau auch 2011 fortsetzen wird", sagte der Chefökonom des Verbandes, Michael Stahl, der "Berliner Zeitung" (Dienstagausgabe). Die Kurzarbeit sei bis zum Jahresende 2010 auf ein Normalmaß geschrumpft, sagte Stahl. "Damit könnte das Tempo des Arbeitsplatz-Aufbaus 2011 sogar noch zulegen." Voraussetzung sei, dass der Arbeitsmarkt so flexibel bleibe wie bisher.

In der Metall- und Elektroindustrie hat sich nach Angaben des Arbeitgeberverbandes die Beschäftigung besser entwickelt als erwartet. "Von April bis Oktober 2010 haben die Unternehmen im Saldo schon wieder mehr als 25 000 Stammkräfte eingestellt", sagte Stahl. Das reiche aber nicht aus, um den Einbruch während der Krise aufzufangen. Von Oktober 2008 bis März 2010 seien in der Branche etwa 215 000 Stellen verloren gegangen.

Für die Branche rechnet Stahl 2011 mit einem Produktionsplus von mindestens fünf Prozent nach einem Wachstum von 15 Prozent im vergangenen Jahr. Im Jahr 2009 war die Produktion wegen der Krise um 23 Prozent eingebrochen.

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