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27.12.2012

10:55 Uhr

Aussichten für 2013

Daimlers Lastergeschäft auf Wachstumskurs

Das Jahr hätte für Daimlers Lastwagensparte deutlich schlechter laufen können: Schon nach elf Monaten ist der Gesamtabsatz des Vorjahres erreicht und 2013 soll noch besser werden. Allerdings nicht für alle.

Arbeiter kontrollieren im Werk von Mercedes-Benz LKW in Wörth am Rhein die Lackqualität eines Lastkraftwagens. dapd

Arbeiter kontrollieren im Werk von Mercedes-Benz LKW in Wörth am Rhein die Lackqualität eines Lastkraftwagens.

MünchenDas Lastwagen-Geschäft von Daimler widersteht weithin der Krise auf dem globalen Nutzfahrzeugmarkt. Bis Ende November habe der Absatz binnen Jahresfrist um 14 Prozent auf 424.000 Modelle zugelegt, teilte der Konzern mit. Damit haben die Schwaben nach elf Monaten bereits den Gesamtabsatz des Vorjahres erreicht.

„Wir können mit der Entwicklung des Jahres 2012 durchaus zufrieden sein. Uns ist trotz volatiler Märkte eine deutliche Absatzsteigerung gelungen“, erklärte Nutzfahrzeug-Vorstand Andreas Renschler. Vor allem die Geschäft in Nordamerika und Asien hätten Schwächen auf anderen Märkten, vor allem in Brasilien, ausgeglichen.

Für das neue Jahr zeigte sich Daimler zuversichtlich. Ausgehend von einem leicht wachsenden Weltmarkt werde Daimler seinen Konkurrenten Marktanteile abjagen. „Allerdings dürfen Risikofaktoren wie die europäische Schuldenkrise oder staatliche Regulierungsmaßnahmen auf die Lkw-Nachfrage nicht unterschätzt werden“, schränkte Renschler ein. Mittel- und langfristig bleibe die Lkw-Branche eine Wachstumsindustrie, Experten rechneten bis zum Jahr 2020 mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum des weltweiten Lkw-Marktes zwischen drei und vier Prozent. Sein Haus werde überproportional davon profitieren.

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Daimler schlug sich mit seinen Lastwagen zuletzt besser als Rivalen wie MAN oder Scania. Die beiden Volkswagen-Töchter leiden unter Absatzschwund, die Münchner führen nach der Weihnachtspause Kurzarbeit ein. Der schwedische Traditionshersteller Volvo drosselt seine Produktion. Im Pkw-Geschäft fährt Daimler indes seinen heimischen Rivalen Audi und BMW hinterher.

Von

rtr

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