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12.01.2007

18:37 Uhr

Ausstieg beim Brillenhersteller

Rodenstock-Familie verkauft an Finanzinvestor

Die Familie Rodenstock hat sich jetzt ganz aus dem Gesellschafterkreis des größten deutschen Brillenherstellers zurückgezogen. Das verbliebene Zehn-Prozent-Paket sei an den Finanzinvestor Bridgepoint verkauft worden, sagte der Rodenstock-Aufsichtsratschef Randolf Rodenstock am Freitag in München.

HB MÜNCHEN. Bridgepoint hatte zuvor bereits 85 Prozent von Permira übernommen. Randolf Rodenstock will den Besitzerwechsel zunächst noch im Aufsichtsrat mit begleiten. Die Familie hatte 2003 Anteile an Permira verkauft und ein Jahr später die Mehrheit abgegeben. Die neuen Eigentümer planen unterdessen, den Brillenhersteller mittelfristig an die Börse zu bringen.

„Wir wollen in drei bis fünf Jahren einen schönen MDax-Wert aus Rodenstock machen“, sagte Uwe Kolb, Deutschlandchef der Beteiligungsfirma Bridgestone, der „Süddeutschen Zeitung“. Nachdem Rodenstock unter dem Finanzinvestor Permira restrukturiert worden sei, gehe es jetzt darum, die Internationalisierung voranzutreiben und zu wachsen. Die Planung sehe signifikantes Wachstum vor. In Deutschland und Nordeuropa sei Rodenstock gut positioniert, wachsen wolle man vor allem in Osteuropa und Asien. „Wir prüfen außerdem einen Markteintritt in den USA“, sagte Kolb. Nach den Vorstellungen der neuen Eigentümer soll Rodenstock aus eigener Kraft und auch durch Zukäufe wachsen. „Wir stellen Geld bereit, um selektive Akquisitionen zu unterstützen“, sagte Kolb.

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