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15.10.2011

15:25 Uhr

Auto-Weltmarkt

Bald 500.000 VW-Mitarbeiter

Auf dem Weg zum weltgrößten Autokonzern hat VW-Chef Martin Winterkorn jetzt eine Marke gesetzt. Die Zahl der Mitarbeiter soll auf eine halbe Million steigen. Was folgt dann? Auch dazu hat der Konzernlenker konkrete Vorstellungen.

Ein VW-Mitarbeiter im Volkswagen-Werk im brasilianischen Anchieta, bei Sao Paulo: Bald soll er weltweit eine halbe Million Kollegen haben. dpa

Ein VW-Mitarbeiter im Volkswagen-Werk im brasilianischen Anchieta, bei Sao Paulo: Bald soll er weltweit eine halbe Million Kollegen haben.

WolfsburgDerzeit hat Europas größter Autokonzern weltweit rund 435 000 Mitarbeiter. „Wir gehen davon aus, dass langfristig für uns konzernweit rund 500 000 Menschen arbeiten werden“, sagte Winterkorn dem Branchenblatt „Automotive News Europe“.

Die Zahl von einer halben Million Beschäftigten werde dann aber „nicht deutlich“ steigen, weil Volkswagen auch weiterhin Fortschritte in Sachen Produktivität machen wolle. Winterkorn sagte zudem, allein in diesem Jahr hole VW rund 7500 Hochschulabsolventen an Bord „Wir müssen die Top-Leute für uns gewinnen. Deshalb macht mir auch der Ingenieursmangel in Deutschland Sorge.“

VW will bis spätestens 2018 der weltweit größte Autokonzern werden. In den ersten neun Monaten dieses Jahres knackte der Konzern beim Absatz erstmals die Sechs-Millionen-Marke. Von Januar bis Ende September steigerten die neun Konzernmarken ihre Auslieferungen zum Vorjahr um 13,9 Prozent auf 6,11 Millionen Fahrzeuge, wie VW am Freitag mitgeteilt hatte.

Vor allem das Geschäft in China boomt. Im Gesamtjahr will VW weltweit acht Millionen Fahrzeuge verkaufen. Bereits in diesem Jahr könnte VW damit hinter General Motors und vor dem langjährigen Branchenprimus Toyota zur weltweiten Nummer zwei aufsteigen.

Der VW-Konzern will seinen Absatz bis 2018 auf zehn Millionen Autos im Jahr steigern. Der Weltmarktanteil von 11,4 Prozent im Vorjahr soll in diesem Jahr auf zwölf Prozent steigen. Einer der größten Wachstumsbausteine sei künftig das neue Einstiegsmodell VW Up sowie seine Ableger bei Skoda und Seat, sagte Winterkorn. Aufholbedarf habe VW bei Pick-Ups. Volkswagen brauche ein breiteres Angebot.

Von

dpa

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