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24.04.2016

16:40 Uhr

Autoabsatz in China

Umweltvorschriften machen Toyota zu schaffen

Während VW in China eine Offensive bei Geländewagen plant, setzt Dauerrivale Toyota auf dem weltgrößten Pkw-Markt einen anderen Schwerpunkt. Grund dafür sind die immer strenger werdenden Emissionsvorschriften.

Von 2018 an will Toyota in China einen neuen Schwerpunkt setzen. Reuters

Toyota Mirai

Von 2018 an will Toyota in China einen neuen Schwerpunkt setzen.

PekingToyota nimmt wegen der immer strenger werdenden Emissionsvorschriften in China seine Produktpalette unter die Lupe. Es sei schwieriger geworden, die Absatzziele zu erreichen und gleichzeitig Chinas immer härtere Vorschriften zu erfüllen, sagte Toyotas China-Chef Hiroji Onishi am Sonntag vor Beginn der Automesse in Peking. Daher müsse Toyota eine große Zahl von Kleinwagen sowie Hybrid- und weiteren Spezialfahrzeugen verkaufen. Von 2018 an werde der Konzern daher verstärkt auf sogenannte Plug-in-Hybridwagen, die an der Steckdose aufgeladen werden können, setzen.

Damit setzt Toyota auf dem weltgrößten Pkw-Markt einen anderen Schwerpunkt als Dauer-Rivale VW. Der vom Abgasskandal schwer getroffene Konzern plant in der Volksrepublik eine Offensive bei Geländewagen. In China haben die Wolfsburger die Nase weit vorn; vergangenes Jahr verkaufte Volkswagen 3,5 Millionen Wagen in der Volksrepublik.

Das schwächelnde Wirtschaftswachstum hatte in China im vergangenen Jahr auch die Autoverkäufe ausgebremst. Staatliche Förderprogramme für Kleinwagen kurbelten aber zuletzt wieder die Nachfrage an. Im März sprang der Absatz von Toyota in China um mehr als 40 Prozent auf 100.500 Fahrzeuge. Auch VW rechnet mit einem weiterhin anhaltenden positiven Absatztrend.

Von

rtr

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