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11.12.2014

11:02 Uhr

Autobauer besorgt sich Geld

Fiat Chrysler steht vor Kapitalerhöhung

Die Schuldenquote soll sinken, frisches Geld für neue Investitionen herein kommen: Fiat Chrysler will sich dazu am Kapitalmarkt eindecken. Die Kapitalerhöhung ist nur ein Element des Konzernumbaus von Sergio Marchionne.

Er lässt keinen Stein auf dem anderen: Fiat-Chrysler CEO Sergio Marchionne baut den fusionierten Konzern um. ap

Er lässt keinen Stein auf dem anderen: Fiat-Chrysler CEO Sergio Marchionne baut den fusionierten Konzern um.

London/ TurinDer Autokonzern Fiat Chrysler (FCA) will den Kapitalmarkt kräftig anzapfen. Bei einer Kapitalerhöhung sollen 87 Millionen Aktien für 11 Dollar pro Stück ausgegeben werden, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Wenn FCA alle Aktien loswird, könnte dies 957 Millionen Dollar einbringen.

Konzernchef Sergio Marchionne will frisches Geld einsammeln, um die Schuldenlast des italienisch-amerikanischen Autobauers abzubauen und hohe Investitionen zu schultern. Mitte 2015 soll auch die Tochter Ferrari von Fiat Chrysler abgespalten und an die Börse gebracht werden.

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Wäre er nicht ein Weltmeisterauto legendärer Rallye-Champions, hätten ihn sogar seine Fans längst vergessen. Konservativ, kleinbürgerlich und unauffällig wirkt der Fiat 131. Aber das hat den Italienern auch gut getan.

Für eine ebenfalls Anfang Dezember angekündigte milliardenschwere Wandelanleihe sei nun außerdem der Preis festgelegt worden. Die Anleihe, die Ende 2016 in Aktien umgetauscht werden muss, soll 2,5 Milliarden US-Dollar (2 Milliarden Euro) in die Kassen spülen. Beide Angebote können bei hoher Nachfrage noch ausgeweitet werden.

Fiat Chrysler ist inzwischen in den Niederlanden registriert und hat seinen Steuersitz in London. Die Aktien sind sowohl in New York als auch in Mailand an der Börse gelistet. Dem Schwesterkonzern CNH Industrial (früher Fiat Industrial) verpasste Marchionne eine ähnliche Struktur.

Von

dpa

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