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27.09.2012

06:43 Uhr

Autobauer

BMW schafft 3.000 neue Jobs in Deutschland

VonMarkus Fasse

ExklusivTrotz aller Vorsicht und Bedenken wegen der schwierigen Lage auf dem europäischen Automarkt: BMW will in Deutschland 3.000 neue Stellen schaffen. Im Gegenzug müssen die Beschäftigten dem Konzern aber entgegenkommen.

Ein BMW-Mitarbeiter Werk in Regensburg: neue Jobs. dapd

Ein BMW-Mitarbeiter Werk in Regensburg: neue Jobs.

MünchenDer Autohersteller BMW will bis Ende 2013 rund 3.000 Menschen in Deutschland neu einstellen. Das erfuhr das Handelsblatt aus Unternehmenskreisen. Die Zusage ist Kernpunkt einer Vereinbarung zwischen Vorstand und Arbeitnehmern, die am Mittwoch unterschrieben wurde.

Die rund 70.000 BMW-Beschäftigten in Deutschland verpflichten sich im Gegenzug zu mehr Flexibilität. „Vorstand und Arbeitnehmer haben sich auf den Abschluss eines Abkommens zur Produktionssicherung in volatilen Zeiten geeinigt“, bestätigte ein Konzernsprecher dem Handelsblatt auf Anfrage.

Die Neueinstellungen sollen vornehmlich aus dem Kreis der Leiharbeiter erfolgen, hieß es am Mittwochabend. BMW hat nach Angaben der IG Metall rund 11.000 Leiharbeiter in Deutschland und damit mehr als die Konkurrenten Audi und Daimler. Die Gewerkschaft hatte das Unternehmen dafür in den vergangenen Monaten scharf kritisiert
BMW will seine Werke in Zukunft noch produktiver arbeiten lassen. Das Abkommen sieht vor, dass die Arbeitszeitkonten noch mehr als bisher gedehnt werden können. Zudem kann das Unternehmen bei Bedarf Schichten verlängern oder verkürzen, auch Pausen können in Spitzenzeiten gestrichen werden.

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Anders als der Konkurrent Daimler hält BMW an seinen Zielen für das laufende Jahr fest. Mit den Marken BMW, Mini und Rolls-Royce will das Unternehmen den Bestwert von 1,67 Millionen Autos aus dem Jahr 2011 in diesem Jahr noch einmal übertreffen.

Kommentare (4)

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Schlaumeier

27.09.2012, 07:57 Uhr

Bei Absatzrückgang und schlechter Perspektiven würde ich auch mehr Personal einstellen. Ist wohl unter "Marketinggag" oder Propaganda + Volksverdummung einzuordnen. [...].
+++ Beitrag von der Redaktion editiert +++

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Ravensteiner

27.09.2012, 08:29 Uhr

Aus meiner Sicht etwas unpräzise formuliert:
BMW schafft doch keine Jobs, wenn überwiegend Zeitarbeiter, die schon längere Zeit bei BMW beschäftigt sind, jetzt fest übernimmt. Die betroffenen Zeitarbeiter bekommen vermutlich mehr Geld, die Summe aller Mitarbeiter vielleicht auch weniger, wenn künftig Mehrarbeitszuschläge (Schichtverlängerungen) wegfallen. Mehr Jobs werden dadurch nicht geschaffen.

Schlaumeier

27.09.2012, 08:36 Uhr

Sorry, aber ich konnte es mir leider nicht verkneifen, meinen Frust und Dünnschiss hier im Forum wieder einmal abzusondern.

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