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27.04.2012

10:30 Uhr

Autobauer

Daimler startet mit Rekord ins Jahr

Daimler hat mit seinen Quartalszahlen die Erwartungen übertroffen. Dem Autobauer ist es gelungen, den operativen Gewinn zu erhöhen - dank eines Rekords.

Mercedes-Benz-Werk in Sindelfingen: Daimler hat im ersten Quartal einen Milliardengewinn erzielt. dapd

Mercedes-Benz-Werk in Sindelfingen: Daimler hat im ersten Quartal einen Milliardengewinn erzielt.

StuttgartDer Autobauer Daimler hat im Auftaktquartal aus seinem Absatzrekord bei Mercedes-Benz-Pkw und Umsatzzuwächsen bei Lkw Kapital geschlagen. Das operative Ergebnis (Ebit) kletterte - gegen die Erwartungen am Finanzmarkt - in den Monaten Januar bis März um fünf Prozent auf 2,13 Milliarden Euro, wie der Stuttgarter Konzern am Freitag mitteilte. Unter dem Strich standen 1,42 Milliarden Euro - das sind 20 Prozent mehr als vor einem Jahr. Der Umsatz legte stärker als von den Analysten erwartet um neun Prozent auf 27,01 Milliarden Euro zu.

„Wir liegen im Plan, sowohl unsere Ziele in diesem Jahr als auch unsere mittelfristigen Ziele zu erreichen“, sagte Konzern-Chef Dieter Zetsche. Die Gewinnsteigerung sei gelungen, obwohl Daimler höhere Kosten für die Entwicklung und Markteinführung neuer Pkw- und Lkw-Modelle sowie verbrauchsärmerer Antriebe schultern musste.

Die Kernsparte und Ertragsperle Mercedes-Benz-Pkw lieferte im ersten Quartal mit 338.300 Fahrzeugen neun Prozent mehr aus, allerdings sank die Umsatzrendite auf 8,4 von 9,3 Prozent im Vorjahr. Daimler Trucks setzte in den Monaten Januar bis Februar mit 107.700 Lkw ein Fünftel mehr ab, die Umsatzrendite sank ebenfalls auf 5,2 von 6,6 Prozent vor Jahresfrist.

Auch der schärfste Nutzfahrzeug-Konkurrent Volvo hatte zu Jahresbeginn mehr verkauft, während Scania weniger Lkw auslieferte.

Schwächer als im Vorjahr entwickelten sich die kleineren Daimler-Sparten Transporter und Busse, da die Nachfrage vor allem in Europa sank. Die Bussparte bleibt das Sorgenkind. Im für diesen Bereich traditionell schwachen ersten Vierteljahr verdreifachte sich der operative Verlust von minus 33 auf minus 103 Millionen Euro. Der Umsatz ging um 12 Prozent zurück.

Die Schwaben haben der Sparte hierzulande ein Sparprogramm verordnet und trennen sich in Nordamerika vom Geschäft mit den Stadtbussen. Auch auf dem eigentlich zukunftsträchtigen Markt Lateinamerika lief das Busgeschäft im Startquartal nur schleppend, weil Änderungen in den gesetzlichen Abgasvorschriften zu vorgezogenen Käufen geführt hatten.

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