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11.12.2014

18:07 Uhr

Autobauer

Daimler zahlt Milliarden in Pensionsvermögen ein

Autobauer Daimler zahlt außerordentlich in die deutschen Pensionsvermögen ein. Beschäftigten soll mehr Sicherheit geboten werden. Die Zuführung soll sich aber auch positiv auf das Ergebnis des Konzerns auswirken.

Ein Mitarbeiter der Daimler AG montiert in einer Werkshalle im Werk in Rastatt ein Fahrzeug der A-Klasse von Mercedes-Benz: Daimler will seiner Belegschaft mehr Sicherheit geben. dapd

Ein Mitarbeiter der Daimler AG montiert in einer Werkshalle im Werk in Rastatt ein Fahrzeug der A-Klasse von Mercedes-Benz: Daimler will seiner Belegschaft mehr Sicherheit geben.

StuttgartDer Autobauer Daimler investiert in die Altersversorgung seiner Belegschaft. Wie der Dax-Konzern am Donnerstag in Stuttgart mitteilte, sollen außerordentlich 2,5 Milliarden Euro in die deutschen Pensionsvermögen fließen. Die Zuführung soll demnach anteilig auf die Daimler AG, die Tochter EvoBus und die Gesellschaften der Finanzsparte Daimler Financial Services verteilt werden.

Den Angaben zufolge soll sie sich in den kommenden Jahren positiv auf das Zinsergebnis und damit auch auf das Ergebnis des Konzerns auswirken. Der operative Gewinn (Ebit) bleibt davon aber unbeeinflusst.

Daimler Chef-Dieter Zetsche erklärte: „Mit dieser Zuführung in das deutsche Pensionsvermögen wollen wir unseren Beschäftigten mehr Sicherheit für ihre Zukunftsplanung geben – gleichzeitig investieren wir damit in die Zukunft des Unternehmens.“

Die zehn größten Autohersteller Europas

Platz 10

Nissan

Verkaufte Fahrzeuge: 0,35 Millionen (-2,8 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 9

Toyota

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Toyota und Lexus: 0,43 Millionen (- 2,0 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 8

Daimler

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Mercedes-Benz und Smart: 0,56 Millionen (+5,1 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 7

Fiat Gruppe

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Fiat, Lancia/Chrysler, Alfa Romeo, Jeep: 0,62 Millionen (- 8 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 6

BMW Gruppe

Verkaufte Fahrzeuge der Marken BMW und Mini: 0,64 Millionen (+ 0,1 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 5

Ford

Verkaufte Fahrzeuge: 0,75 Millionen (-4,8 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 4

General Motors

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Opel, Vauxhall, Chevrolet, GM: 0,8 Millionen (- 5,6 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 3

Renault Gruppe

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Renault, Dacia: 0,89 Millionen (+1,8 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 2

PSA Gruppe

Verkaufte Fahrzeuge der Marken Peugeot und Citroën: 1,11 Millionen (-10,3 Prozent gegenüber Vorjahr)

Platz 1

Volkswagen

Verkaufte Fahrzeuge der Marken VW, Audi, Seat, Skoda: 2,49 Millionen (-2,6 Prozent gegenüber Vorjahr)

Quelle

Daimler hatte wegen guter Geschäfte zuletzt mehr Geld auf der hohen Kante als zunächst erwartet. Satte 17,9 Milliarden Euro Netto-Liquidität waren es am Ende des dritten Quartals im Industriegeschäft - von dem Daimler Financial Services ausgenommen ist – und damit 42 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Die jüngsten Investitionen in die Altersversorgung werden die Summe den Angaben zufolge aber wieder reduzieren. Ende 2013 lagen die Pensionsvermögen des Konzerns bei 23,2 Milliarden Euro – das Ausland ist darin allerdings auch enthalten. Die deutschen Pensionsvermögen werden in der Jahresbilanz nicht gesondert ausgewiesen.

Von

dpa

Kommentare (2)

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Herr Peter Dirnberger

11.12.2014, 18:30 Uhr

Hoffentlich verschwindet das Geld nicht, man denke an Karstadt.

Herr Andrzej Kednopser

15.12.2014, 08:04 Uhr

Durch das niedrige Zinsumfeld wird Daimler sicherlich nicht das letzte Unternehmen sein, dass die eigenen Pensionskassen auffüllt:

http://www.finance-magazin.de/geld-liquiditaet/asset-management/daimler-schiesst-25-milliarden-euro-in-pensionskasse-ein/

Die Frage ist, ob bei diesen dann auch eine stabile Liquidität gewährleistet bleiben kann.



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