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14.01.2016

22:50 Uhr

Autobauer

Ford plant offenbar neues Werk in Mexiko

Neue Lieblingsstandort der Branche: Auch Ford plant offenbar den Bau eines neuen Werks in Mexiko. Hundertausende Fahrzeuge sollen dort jährlich entstehen. Der Autobauer rechnet mit 1,5 Milliarden US-Dollar Investitionen.

Ab 2018 soll der Bau des Ford Focus in Wayne, im US-Bundesstaat Michigan, eingestellt werden: Vertreter der Autogewerkschaft vermuten, das Nachfolgemodell soll in Mexiko gebaut werden. obs

Ford Focus Sport

Ab 2018 soll der Bau des Ford Focus in Wayne, im US-Bundesstaat Michigan, eingestellt werden: Vertreter der Autogewerkschaft vermuten, das Nachfolgemodell soll in Mexiko gebaut werden.

Mexiko-StadtFord plant Insidern zufolge den Bau eines neuen Werks in Mexiko. Dort sollten pro Jahr 350.000 Fahrzeuge gebaut werden können, sagten zwei mit der Sache vertraute Personen am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters.

Ford rechne mit Investitionen im Volumen von 1,5 Milliarden Dollar. Standort solle der Bundesstaat San Luis Potosi in Zentralmexiko sein. Ford wolle das Vorhaben noch im ersten Quartal bekanntgeben. Der Konzern wollte sich nicht zu den Angaben äußern.

Welches Modell in dem Werk gebaut werden könnte, war zunächst unklar. Ford hat allerdings bereits erklärt, den Bau des Ford Focus in Wayne (Michigan) 2018 einzustellen. Vertreter der Autogewerkschaft hatten daraufhin gesagt, das Nachfolgemodell werde wohl in Mexiko gebaut.

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Mit dem Ford-Pass können Amerikaner ab sofort Parkplätze mieten, Mitfahrgelegenheiten buchen und Kindergeburtstage organisieren. Ab August kommt die Anwendung auch nach Deutschland.

In den vergangenen Jahren haben sich zahlreiche Autobauer für den Bau neuer Werke in Mexiko entschieden. Das Land ist dank niedriger Löhne und zahlreicher Freihandelsabkommen - und damit geringer Zölle - der neue Lieblingsstandort der Branche. Von dem mittelamerikanischen Land aus lassen sich die Fahrzeuge zudem schnell und kostengünstig auf den wichtigen US-Markt liefern.

Von

rtr

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