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01.11.2013

10:57 Uhr

Autobauer

Nissan kappt Gewinnziel und baut um

In China und Südostasien läuft es derzeit nicht für Autobauer Nissan. Folgerichtig hat der japanische Konzern sein Gewinnziel gekappt. Das Management baut Nissan um, um so doch noch seine Wachstumsziele zu erreichen.

Nissans Top-Auswahl im Showroom in Yokohama. In China und Südostasien verkaufen sich die Wagen des japanischen Hersteller derzeit nur mäßig. AFP

Nissans Top-Auswahl im Showroom in Yokohama. In China und Südostasien verkaufen sich die Wagen des japanischen Hersteller derzeit nur mäßig.

TokioDer Autobauer Nissan Motor hat nach einem Absatzeinbruch in China und Südostasien sein Gewinnziel gekappt. Für das Geschäftsjahr zum Ende März werde nur noch mit einem Überschuss von 355 Milliarden Yen (2,64 Milliarden Euro) gerechnet, teilte Japans Branchenzweiter nach Toyota am Freitag mit. Dies ist fast ein Fünftel weniger als Nissan bisher in Aussicht gestellt hatte. Auch ein großangelegter Rückruf über fast 909.000 Autos im September lastet Nissan zufolge auf dem Jahresergebnis.

Zugleich kündigte das Unternehmen an, sein Management umzubauen. Der bisher für das operative Geschäft zuständige Manager Toshiyuki Shiga und damit die bisherige Nummer zwei beim Autobauer werde sich künftig um außerbetriebliche Angelegenheiten kümmern und wechsele ins Direktorium. Nissan-Chef Carlos Ghosn, der auch den französischen Partnerkonzern Renault führt, bleibe an der Konzernspitze.

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Ghosn hat hohe Wachstumsziele für Nissan ausgerufen. Er will den Marktanteil erhöhen und die operative Marge auf acht Prozent bis 2017 steigern. Angesichts der Probleme in China, Qualitätsproblemen und mehrfacher Rückrufe wird es jedoch schwer, dies zu erreichen. Um dem Geschäft in der Volksrepublik mehr Gewicht beizumessen, soll dieses künftig als eigenständige Region geführt werden. Zudem werden die Märkte in Nord- und Südamerika getrennt. Auch Partner Renault durchläuft derzeit eine umfassende Restrukturierung.

Von

rtr

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