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22.08.2013

14:32 Uhr

Autobauer

Opel lässt ersten neuen Insignia vom Band

Das geliftete Top-Modell aus Rüsselsheim soll bei den Kunden neue Begehrlichkeiten wecken und verlorene Marktanteile zurückerobern. Dabei helfen soll auch eine völlig neue Variante des Mittelklassewagens.

Karl-Thomas Neumann (beide Hände oben) mit Opel-Mitarbeitern und dem neuen Insignia: „Meilenstein der Modelloffensive“. dpa

Karl-Thomas Neumann (beide Hände oben) mit Opel-Mitarbeitern und dem neuen Insignia: „Meilenstein der Modelloffensive“.

RüsselsheimFünf Jahre nach dem Start des Opel Insignia kommt eine neue Version des Flaggschiffs auf den Markt. Das erste für den Verkauf bestimmte neue Modell ist am Donnerstag im Stammwerk Rüsselsheim vom Band gerollt. „Das ist ein Moment, dem wir alle seit Monaten entgegengefiebert haben, denn die Neuauflage unseres Flaggschiffs ... ist der nächste wichtige Meilenstein unserer Modelloffensive“, sagte Opel-Chef Karl-Thomas Neumann. Der Insignia gehöre neben dem Astra und dem Corsa zu den Säulen des Opel-Geschäfts.

Der Öffentlichkeit wird die zweite Generation des Fahrzeugs – mit Veränderungen im Design, neuen Triebwerken und überarbeitetem Fahrwerk – im September auf der Automobilmesse IAA präsentiert. Ein komplett neuer Insignia geht frühestens 2016 an den Start.

Das Modell ist Teil der angekündigten Produktoffensive, mit der der Hersteller verlorene Marktanteile zurückerobern will. Dazu gehöre auch, dass die Modellfamilie um eine fünfte Variante erweitert wird, den Country Tourer. Neumann setzt darauf, dass Opel mit dem „Insignia für Abenteurer“ neue Kunden gewinnen kann.

Der defizitäre Hersteller hatte den Mittelklassewagen im Oktober 2008 als Nachfolger des Vectra auf den Markt gebracht. Seither wurden rund 600.000 Stück produziert, allesamt in Rüsselsheim. Zuletzt liefen 2012 etwa 95.000 Insignia vom Band, 2011 waren es nach Unternehmensangaben 149.000.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Nachwuchs

23.08.2013, 10:21 Uhr

Hauptsache endlich Qualität und keinen, vom Management gewollten Schwund, so man den Medien glauben darf.

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