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10.01.2017

13:29 Uhr

Autobauer

Opel steigert Absatz auf höchsten Stand seit 2011

Opel hat im vergangenen Jahr in Europa so viele Autos verkauft wie seit 2011 nicht mehr. Mit 1,16 Millionen Stück waren es gut vier Prozent mehr als im Vorjahr. Vor allem ein Modell war stark nachgefragt.

Etwa 1,16 Millionen Autos setzten die Rüsselsheimer gemeinsam mit ihrer britischen Schwestermarke Vauxhall ab dpa

Opel-Neuwagen

Etwa 1,16 Millionen Autos setzten die Rüsselsheimer gemeinsam mit ihrer britischen Schwestermarke Vauxhall ab

RüsselsheimDer Autobauer Opel hat im vergangenen Jahr in Europa so viele Fahrzeuge verkauft wie seit 2011 nicht mehr. Etwa 1,16 Millionen Stück setzten die Rüsselsheimer gemeinsam mit ihrer britischen Schwestermarke Vauxhall ab, wie Opel am Dienstag anhand vorläufiger Zahlen mitteilte. Das waren etwa 46.000 oder gut vier Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Stark nachgefragt sei vor allem der neue Opel Astra gewesen.

Während der Absatz zum Beispiel in Deutschland, Spanien, den Niederlanden und Polen zunahm, gab es in Großbritannien infolge der Brexit-Entscheidung Rückgänge. Insgesamt blieb der Marktanteil von Opel/Vauxhall am europäischen Gesamtfahrzeugmarkt nahezu unverändert bei 5,73 Prozent.

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Vor genau zwei Jahren machte das Bochumer Opel Werk endgültig dicht. Betroffen waren 2600 Beschäftigte, die über eine Transfergesellschaft in andere Jobs vermittelt werden sollten. Doch dieser Plan ging nur halb auf.

Die für 2016 angestrebte Rückkehr in die schwarzen Zahlen hat jedoch ziemlich sicher das Votum der Briten zum EU-Austritt (Brexit) vermasselt: Im dritten Quartal war die Europa-Tochter des US-Autokonzerns General Motors (GM) zurück in die Verlustzone gefahren. Auch für das Gesamtjahr rechnet Opel nach damaligen Aussagen nicht mit einem operativen Gewinn, nachdem der Absatz in Großbritannien in Folge der Pfundschwäche eingebrochen ist.

Von

dpa

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