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01.03.2011

11:22 Uhr

Autobauer

Opel vor Rückkehr in die Gewinnzone

Der Autosalon in Genf soll für Opel eine Art Kehrtwende einläuten: Der Rüsselsheimer Autobauer sieht sich saniert an und geht davon aus, bald wieder schwarze Zahlen zu schreiben.

Nicht mehr auf Halbmast: Opel deutet schwarze Zahlen an.- Quelle: dpa

Nicht mehr auf Halbmast: Opel deutet schwarze Zahlen an.-

Genf

Der Rüsselsheimer Autobauer Opel steht nach etlichen verlustreichen Jahren vor der Rückkehr in die schwarzen Zahlen. "Der Großteil der Restrukturierung liegt hinter uns", sagte Vorstandschef Nick Reilly am Dienstag auf dem Genfer Automobilsalon. Abzüglich der Kosten für den laufenden Personalabbau werde die General-Motors-Tochter wie geplant im laufenden Jahr die Gewinnschwelle erreichen und ab 2012 dauerhaft schwarze Zahlen schreiben. Der Marktanteil von Opel und der britischen Schwestermarke Vauxhall zusammen sei im Januar und Februar zusammen auf sechs Prozent leicht gestiegen.

2010 war das Europageschäft mit rund 1,8 Milliarden Dollar die einzige Region auf der Landkarte der Konzernmutter GM mit tiefroten Zahlen. Die Konzernzentrale beäugt deshalb besonders aufmerksam die weitere Entwicklung von Opel.

Der Stellenabbau werde wie geplant umgesetzt, bekräftigte Reilly. Der Autobauer, der lange Spielball von Verkaufsabsichten der Mutter GM war, streicht europaweit 8.000 der 48.000 Arbeitsplätze. Das Werk im belgischen Antwerpen wurde unlängst geschlossen. Während des noch laufenden Personalabbaus stellt Opel in diesem Jahr rund 250 Ingenieure ein. Etwa die gleiche Zahl war bereits im vergangenen Jahr angeheuert worden. Im Getriebewerk in Bochum werden 400 Arbeiter vorerst weiterbeschäftigt, da Opel einen bis zum Jahresende befristeten Auftrag von GM erhalten hat.

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