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23.11.2013

14:26 Uhr

Autobauer

PSA-Chefin will mehr mit Chinesen kooperieren

Bei Verhandlungen mit Chinesen über einen Einstieg von Dongfeng will die PSA-Chef Varin nichts ausschließen. Finanziell sei das Unternehmen gut aufgestellt. Dennoch gibt es Tabus für die Partnerschaft.

Ein neuer Peugeot 308, ausgestattet mit einem PSA-Motor: In den vergangenen Wochen hatten sich Gerüchte gehäuft, dass bei PSA eine Kapitalerhöhung anstehen könnte. AFP

Ein neuer Peugeot 308, ausgestattet mit einem PSA-Motor: In den vergangenen Wochen hatten sich Gerüchte gehäuft, dass bei PSA eine Kapitalerhöhung anstehen könnte.

ParisDer angeschlagene Autobauer PSA Peugeot Citroën sieht sich bei seinen Verhandlungen über einen möglichen Einstieg des chinesischen Partners Dongfeng nicht unter Druck. „Wir sind in keiner finanziellen Notlage“, sagte PSA-Chef Philippe Varin in einem Interview der Tageszeitung „Die Welt“ (Samstag). „Wir können uns also die Zeit nehmen, die wir brauchen, um das beste industrielle Projekt für unsere Zukunft zu definieren.“

Grundsätzlich sei eine stärkere Kooperation mit Dongfeng eine sinnvolle Idee, betonte Varin. „Wir schauen uns derzeit verschiedene Möglichkeiten an, wie wir die Partnerschaft auf die nächste Ebene bringen. Da schließe ich nichts aus.“ PSA werde aber nichts tun, was den US-Partner General Motors (GM) verärgern würde, sagte Varin. Die zwei Partnerschaften funktionierten unabhängig voneinander.

Die größten Autobauer der Welt

Platz 10

Suzuki - 2,69 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Auch wenn der Absatz der Japaner stagniert treibt auch hier der Yen-Wechselkurs die Gewinne nach oben. Der Gewinn legt um satte 50 Prozent zu.

Platz 9

PSA Peugeot Citroën- 2,82 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Die Franzosen stecken weiter tief in der Krise und haben im Jahr 2013 rund fünf Prozent weniger Autos verkauft. Mit frischem Geld aus China soll es dieses Jahr wieder aufwärts gehen.

Platz 8

Honda - 4,28 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Kaum ein Autokonzern weltweit hat bei den Verkäufen so stark zugelegt wie die Japaner. Unterm Strich steht ein Plus von satten 12 Prozent.

Platz 7

Fiat/Chrysler - 4,42 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Die Fusion soll dem italienisch-amerikanischen Duo neuen Schwung verleihen. Für Gewinne sind im Markenreicht von Fiat, zu dem auch Maserati, Alfa Romeo und Jeep zählen, vor allem die Amerikaner zuständig.

Platz 6

Nissan- 5,1 Millionen verkaufte Fahrzeuge

In Deutschland erfreut sich vor allem der SUV Qashqai enormer Beliebtheit, aber auch weltweit läuft es rund für Japaner. Unter Strich steht ein Absatzplus von etwa drei Prozent.

Platz 5

Ford- 6,33 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Die Amerikaner haben nicht nur eines der besten Jahre der Unternehmensgeschichte hinter sich, sondern mit dem Focus erneut das meistverkaufte Auto der Welt in ihren Reihen. Für das Treppchen reicht das allerdings nicht.

Platz 4

Hyundai/Kia- 7,61 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Das rasante Wachstum der vergangenen Jahre ist etwas abgekühlt, doch die Koreaner legen weiterhin stetig zu. Das Duo landet trotz starker Heimatwährung beim Absatz im Plus.

Platz 3

Toyota- 9,03 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Beim Gewinn hängt Toyota die Konkurrenz um die Weltmarktspitze locker ab, doch beim Absatz reicht es nur für Bronze. Vor allem weil der Absatz im Vergleich zum Vorjahr nur stagniert.

Platz 2

Volkswagen- 9,51 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Der VW-Konzern kommt beim Absatz auf den zweiten Platz. Mit allen zwölf Konzernmarken, darunter auch Audi und Porsche, erwirtschaften die Wolfsburger ein Absatzplus von vier Prozent.

Platz 1

General Motors - 9,71 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Beim Absatz behaupten die Amerikaner im Dreikampf mit Toyota und Volkswagen die Krone. Ob sich der Titel angesichts der aktuellen Rückrufprobleme verteidigen lassen wird?

Quelle

Ernst&Young-Studie „Die größten Automobilhersteller weltweit“, Gesamtjahr 2013

In den vergangenen Wochen hatten sich Gerüchte gehäuft, dass bei PSA eine Kapitalerhöhung anstehen könnte. Demnach könnten sich sowohl Peugeots chinesischer Partner Dongfeng als auch der französische Staat mit neuen PSA-Anteilen eindecken. Nach unbestätigten Medienberichten geht es um ein Volumen von bis zu drei Milliarden Euro, mit denen die Franzosen ihre Zukunftsprojekte finanzieren wollen.

Von

dpa

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