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24.10.2013

19:29 Uhr

Autobauer

Renault fährt dickes Minus beim Umsatz ein

Frankreichs Nummer zwei hat das dritte Quartal mit einem kräftigen Umsatzrückgang abgeschlossen. Analysten hatten Renaults Lage zuvor zu positiv eingeschätzt. Aber es gibt auch gute Nachrichten für den Autobauer.

Quartalszahlen: In der Autosparte sank der Umsatz noch deutlicher um 3,4 Prozent auf 7,5 Milliarden Euro. Reuters

Quartalszahlen: In der Autosparte sank der Umsatz noch deutlicher um 3,4 Prozent auf 7,5 Milliarden Euro.

ParisDer angeschlagene französische Autobauer Renault muss einen kräftigen Umsatzrückgang hinnehmen. Im dritten Quartal des Jahres konnte Frankreichs Nummer zwei knapp acht Milliarden Euro umsetzen. Nach Angaben des Unternehmens vom Donnerstag in Boulogne Billancourt entspricht das einem Rückgang von 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Analysten hatten dagegen mit einer Umsatzsteigerung auf 8,5 Milliarden Euro gerechnet. In der Autosparte sank der Umsatz noch deutlicher um 3,4 Prozent auf 7,5 Milliarden Euro. Die Zahl der Neuzulassungen stieg im Vergleich um 3,1 Prozent auf 614.888 Fahrzeuge. Renault sieht als Gründe dafür den Erfolg der neuen Modelle Clio, Sandero und Captur.

Die größten Autobauer der Welt

Platz 10

Suzuki - 2,69 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Auch wenn der Absatz der Japaner stagniert treibt auch hier der Yen-Wechselkurs die Gewinne nach oben. Der Gewinn legt um satte 50 Prozent zu.

Platz 9

PSA Peugeot Citroën- 2,82 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Die Franzosen stecken weiter tief in der Krise und haben im Jahr 2013 rund fünf Prozent weniger Autos verkauft. Mit frischem Geld aus China soll es dieses Jahr wieder aufwärts gehen.

Platz 8

Honda - 4,28 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Kaum ein Autokonzern weltweit hat bei den Verkäufen so stark zugelegt wie die Japaner. Unterm Strich steht ein Plus von satten 12 Prozent.

Platz 7

Fiat/Chrysler - 4,42 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Die Fusion soll dem italienisch-amerikanischen Duo neuen Schwung verleihen. Für Gewinne sind im Markenreicht von Fiat, zu dem auch Maserati, Alfa Romeo und Jeep zählen, vor allem die Amerikaner zuständig.

Platz 6

Nissan- 5,1 Millionen verkaufte Fahrzeuge

In Deutschland erfreut sich vor allem der SUV Qashqai enormer Beliebtheit, aber auch weltweit läuft es rund für Japaner. Unter Strich steht ein Absatzplus von etwa drei Prozent.

Platz 5

Ford- 6,33 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Die Amerikaner haben nicht nur eines der besten Jahre der Unternehmensgeschichte hinter sich, sondern mit dem Focus erneut das meistverkaufte Auto der Welt in ihren Reihen. Für das Treppchen reicht das allerdings nicht.

Platz 4

Hyundai/Kia- 7,61 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Das rasante Wachstum der vergangenen Jahre ist etwas abgekühlt, doch die Koreaner legen weiterhin stetig zu. Das Duo landet trotz starker Heimatwährung beim Absatz im Plus.

Platz 3

Toyota- 9,03 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Beim Gewinn hängt Toyota die Konkurrenz um die Weltmarktspitze locker ab, doch beim Absatz reicht es nur für Bronze. Vor allem weil der Absatz im Vergleich zum Vorjahr nur stagniert.

Platz 2

Volkswagen- 9,51 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Der VW-Konzern kommt beim Absatz auf den zweiten Platz. Mit allen zwölf Konzernmarken, darunter auch Audi und Porsche, erwirtschaften die Wolfsburger ein Absatzplus von vier Prozent.

Platz 1

General Motors - 9,71 Millionen verkaufte Fahrzeuge

Beim Absatz behaupten die Amerikaner im Dreikampf mit Toyota und Volkswagen die Krone. Ob sich der Titel angesichts der aktuellen Rückrufprobleme verteidigen lassen wird?

Quelle

Ernst&Young-Studie „Die größten Automobilhersteller weltweit“, Gesamtjahr 2013

Laut des Autobauers haben die steigende Auslieferungen und höhere Preise nicht ausgereicht, den negativen Effekt schwacher Währungen in Südamerika auszugleichen.

Der VW-Rivale hält dennoch an der Prognose für das gesamte Jahr 2013 fest. Danach rechnet Renault in der Autosparte mit einem Plus beim Umsatz und mit einem operativen Gewinn.

Von

dpa

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