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14.01.2010

13:34 Uhr

Autobauer

Renault schaut skeptisch in die Zukunft

Tristes in Paris: Die Laune bei Renault könnte in der Tat besser sein. 2009 hat der Autobauer deutlich weniger Autos verkauft als im Vorjahr. Und auch der Ausblick auf das laufende Jahr fällt nicht sehr optimistisch aus.

Renault hofft auf den neuen Clio. dpa

Renault hofft auf den neuen Clio.

HB PARIS. Frankreichs zweitgrößter Autobauer Renault hat die Wirtschaftskrise im vergangenen Jahr zu spüren bekommen. Weltweit seien 2009 2,3 Mio. Fahrzeuge und damit 3,1 Prozent weniger als im Jahr zuvor verkauft worden, teilte der Konzern am Donnerstag mit. Auf das laufende Jahr blickt Renault skeptisch und rechnet nach dem Auslaufen staatlicher Anreizmaßnahmen wie der Abwrackprämie mit anhaltend schwierigen Marktbedingungen.

Renault konnte jedoch trotz Krise seinen weltweiten Marktanteil um 0,1 Prozentpunkte auf 3,7 Prozent steigern, während der Gesamtmarkt um 3,7 Prozent schrumpfte. Die Verkäufe der Marke Renault gingen um 7,8 Prozent zurück - bei den Pkw um vier Prozent und bei den Nutzfahrzeugen um 26 Prozent. Einen Lichtblick stellte der Absatz der Billig-Marke Dacia dar, der 20,5 Prozent nach oben schnellte.

Der Absatz beim heimischen Rivalen Peugeot ging im abgelaufenen Jahr um 2,2 Prozent zurück.

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