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08.08.2011

11:58 Uhr

Autobauer

Suzuki will an Partnerschaft mit VW festhalten

Trotz der angespannten Situation will Suzuki kein Ende der Partnerschaft mit Volkswagen. Zuletzt hatte sich der japanische Autobauer über den großen Einfluss der Wolfsburger beschwert.

Martin Winterkorn, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, und Osamo Suzuki, Vorstandsvorsitzender von Suzuki, im Dezember 2009. Quelle: ap

Martin Winterkorn, Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG, und Osamo Suzuki, Vorstandsvorsitzender von Suzuki, im Dezember 2009.

Tokio/HamburgDer japanische Autobauer Suzuki will an der von Misstönen begleiteten Partnerschaft mit Volkswagen festhalten. Es sei nicht beabsichtigt, die Zusammenarbeit mit VW zu beenden, sagte ein Suzuki-Sprecher am Montag. Er wies damit einen Bericht des „Platow Brief“ zurück. Der deutsche Börsendienst hatte ohne Quellenangabe berichtet, die Partnerschaft solle in absehbarer Zeit aufgelöst werden. Die Wolfsburger hatten jüngst verkündet, die Allianz mit dem japanischen Kleinwagen- und Motorradspezialisten stehe auf dem Prüfstand. Ein VW-Sprecher wollte sich am Montag nicht weiter dazu äußern.

Suzuki hatte die VW-Kooperation zuletzt infrage gestellt und sich über zu große Einflussnahme der Deutschen beschwert. Davor hatte Europas größter Autobauer wiederholt kritisiert, die 2009 eingegangene Partnerschaft entwickele sich nicht wie erhofft. Der akquisitionsfreudige VW-Konzern, der erklärtermaßen zum weltgrößten Autobauer aufsteigen will, hält seit Ende 2009 knapp 20 Prozent an Suzuki. Suzuki hat im Zuge der wechselseitigen Beteiligung auch VW-Aktien erworben.

Von der Zusammenarbeit mit den Japanern erhoffen sich die Wolfsburger eine Stärkung ihrer Präsenz auf dem Zukunftsmarkt Indien. Deren indische Tochter Maruti Suzuki ist führend auf dem Subkontinent.

Von

rtr

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