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31.01.2011

15:59 Uhr

Autobauer

Verschmelzung von VW und Porsche wohl erst 2012

Das juristische Hickhack um die verlorene Übernahmeschlacht mit VW verzögert die angepeilte Verschmelzung von Porsche und Volkswagen. Der ursprünglich für 2011 vorgesehene Schritt wird in diesem Jahr wohl nicht mehr gelingen.

Logos von VW und Porsche: Die Integration verzögert sich. Quelle: ap

Logos von VW und Porsche: Die Integration verzögert sich.

HB STUTTGART. Die Entscheidung über eine Schadenersatzklage in Milliardenhöhe von Investmentfonds in den USA werde sich voraussichtlich noch Monate hinziehen, verlautete am Montag aus Branchenkreisen.

Auch in Deutschland laufen die Ermittlungen wegen des Verdachts auf Marktmanipulation noch. Eine ursprünglich für Anfang des Jahres angekündigte Zwischenbilanz werde frühestens Mitte Februar vorliegen, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Stuttgart.

In den USA hatte Porsche Ende vergangenen Jahres einen Etappensieg errungen. Ein New Yorker Gericht hatte eine milliardenschwere Schadenersatzklage von 39 Investmentfonds als unzulässig abgewiesen.

Grund: Die betroffenen Aktien seien nicht in den USA notiert gewesen und gehandelt worden. Gegen die Entscheidung des Gerichts haben die Kläger nun Berufung eingelegt.

Das zuständige Berufungsgericht werde in den nächsten Wochen gemeinsam mit den Investmentfonds und Porsche einen Zeitplan festlegen, sagte ein Sprecher des Sportwagenbauers. Mit der Entscheidung des Gerichts wird in Branchenkreisen aber frühestens in sieben bis zwölf Monaten gerechnet.

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