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08.05.2012

14:31 Uhr

Autobranche

Bosch setzt weiter auf die Kernsparte Auto

Mit einem neuen Werk in Rumänien will Bosch die Autosparte stärken: Trotz Krise der Branche konzentriert man sich auf die Autoteile-Zulieferung. Geplant ist außerdem der Kauf eines kleineren Mitbewerbers.

Zentrale der Robert Bosch GmbH in Gerlingen. dapd

Zentrale der Robert Bosch GmbH in Gerlingen.

StuttgartBosch baut sein Automobil-Geschäft mit einem Zukauf und einem Werks-Neubau in Rumänien weiter aus. Für 77 Millionen Euro baue Bosch in der gut 400 Kilometer nordwestlich von Bukarest gelegenen Stadt Cluj-Napoca ein neues Werk zur Fertigung und Entwicklung von elektronischen Steuergeräten für Kraftfahrzeuge, teilte der Stuttgarter Konzern am Dienstag mit.

Die Produktion solle Mitte kommenden Jahres starten, zunächst sollen dort 340 Mitarbeiter beschäftigt werden. Der neue Standort gehöre zum Bosch-Geschäftsbereich Automotive Electronics, der auch Halbleiter und Sensoren für Autos fertigt. Rund um den Globus sind in dieser Sparte an 17 Standorten rund 20.000 Mitarbeiter für Bosch tätig.


Um die Instandsetzung von Diesel-Einspritzsystemen zu verbessern, will Bosch zudem das kleine Unternehmen Koller + Schwemmer in Nürnberg mit 125 Mitarbeitern übernehmen. Der Umsatz des seit vielen Jahren mit Bosch kooperierenden Unternehmens habe sich zuletzt auf rund 20 Millionen Euro belaufen, über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden.

Der geplanten Übernahme, die auch die Versorgung mit Ersatzteilen sichern soll, müssen die Kartellbehörden noch zustimmen.

Von

dpa

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