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20.01.2010

16:34 Uhr

Autobranche

Neue GM-Pläne alarmieren Opel-Betriebsrat

VonCarsten Herz

Die neuen Pläne des Mutterkonzerns General Motors, die definitiv die Schließung des Opel-Werks in Antwerpen vorsehen, stoßen bei den Betriebsräten auf erbitterten Widerstand.

Vor allem das Opel-Werl in Antwerpen steht auf der Kippe. Quelle: dpa

Vor allem das Opel-Werl in Antwerpen steht auf der Kippe.

FRANKFURT. Der erst vor wenigen Tagen vorgelegte neue Geschäftsplan des Managements „bietet nach umfangreichen Analysen keine Chance, eine erfolgreiche Zukunft für Opel/Vauxhall in Europa zu gewährleisten“, kritisierte Opel-Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz gestern in einem internen Schreiben an die Mitarbeiter. Ein Opel-Sprecher betonte dagegen, es seien noch keine endgültigen Entscheidungen gefallen.

Das Handelsblatt hatte vorab berichtet, dass sich der neue Opel-Chef Nick Reilly endgültig für eine Schließung des belgischen Werkes entschieden habe. „Es sind immer noch Werksschließungen vorgesehen“, bestätigte Franz in dem Schreiben. Reilly hatte den Beschäftigten bis zuletzt Hoffnungen gemacht, das Werk könnte doch weiter betrieben werden.

Betriebsrat und Management schlittern damit auf einen neuen Konflikt zu. Die geplanten Einschnitte in den Werken basierten auf den niedrigsten Volumenzahlen des Krisenjahres 2010 und seien so tief, dass bei ansteigenden Verkaufszahlen in den nächsten Jahren zu wenig Produktionskapazität in Europa vorhanden sein werde, bemängelte Franz. Reilly hatte mehrfach angekündigt, dass Opel Überkapazitäten abbauen müsse.

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