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21.01.2010

08:00 Uhr

Autobranche

Suzuki will nicht zu viel VW im Unternehmen

Suzuki steht einem stärkeren Engagement des deutschen Autobauers Volkswagen bei dem japanischen Kleinwagenspezialisten skeptisch gegenüber.

Firmenchef Osamu Suzuki: "Lasst uns weitermachen wie bisher". Quelle: Reuters

Firmenchef Osamu Suzuki: "Lasst uns weitermachen wie bisher".

HB TOKIO. "Sollte Suzuki größer und erfolgreicher werden, will Volkswagen wahrscheinlich mehr Aktien von uns kaufen", sagte Vorstandschef Osamu Suzuki am Donnerstag. Diesen Versuch werde das Unternehmen wahrscheinlich abwehren. "Wenn das passieren sollte, werden wir wohl sagen: Lasst uns weitermachen wie bisher'", ergänzte

Volkswagen will bislang für 1,7 Mrd. Euro mit einem Fünftel bei Suzuki einsteigen. Viele Industriebeobachter gehen jedoch davon aus, dass der größte europäische Autobauer sich letztlich eine Kontrollmehrheit bei den Japanern sichern will, um so bis 2018 Toyota als Branchenprimus abzulösen.

Suzuki sagte, er wolle nicht, dass sein Unternehmen zur zwölften VW-Marke werde. Er strebe eine Partnerschaft unter Gleichen an. "Ein Streit über die Höhe des Anteils wäre weder für Suzuki noch für Volkswagen gut, daher erwarte ich auch keine Auseinandersetzung darüber."

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