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02.05.2012

00:39 Uhr

Autoindustrie

VW fährt Konkurrenten davon

Volkswagen feiert in den USA Verkaufsrekorde. Europas größter Autobauer konnte seinen US-Absatz im April um knapp 32 steigern. Damit lief das Geschäft so gut wie seit über 40 Jahren nicht mehr.

Gute Zeiten für Volkswagen: Der US-Absatz stieg im April um 32 Prozent. AFP

Gute Zeiten für Volkswagen: Der US-Absatz stieg im April um 32 Prozent.

DetroitDie deutschen Autobauer feiern in den USA Verkaufsrekorde. Der europäische Branchenprimus Volkswagen (VW) steigerte seinen US-Absatz im vergangenen Monat deutlich. Volkswagen of America teilte am Dienstag mit, die Verkaufszahlen seien um 31,5 Prozent auf 37.525 Stück gestiegen.

Damit lief das Geschäft so gut wie seit über 40 Jahren nicht mehr. Die Daimler-Tochter Mercedes-Benz brachte 30,8 Prozent mehr Fahrzeuge an den Mann. Die VW-Tochter Audi schlug 15 Prozent mehr Fahrzeuge los und erzielte damit einen Absatzrekord. Bei BMW betrug das Plus 6,1 Prozent und bei dem mit VW verbundenem Sportwagenbauer Porsche vier Prozent.

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Der einzige US-Konkurrent, der mithalten konnte, war Chrysler. Der vom italienischen Fiat -Konzern gelenkte Autobauer verkaufte in den USA mit über 141.000 Fahrzeugen ein Fünftel mehr als noch ein Jahr zuvor. Es handele sich um den besten April seit vier Jahren, erklärte der Konzern.

Ford musste dagegen einen Rückgang um fünf Prozent auf gut 180.000 Fahrzeuge hinnehmen. Auch der US-Marktführer GM verkaufte im April weniger, zeigt sich aber für den Gesamtmarkt in diesem Jahr zuversichtlicher.

Die Opel-Mutter brachte mit gut 213.000 Fahrzeugen acht Prozent weniger Autos an die US-Kunden als noch ein Jahr zuvor. General Motors rechnet jetzt mit einem Absatz der US-Autobranche 2012 zwischen 14 und 14,5 Millionen Fahrzeugen.

Zuletzt hatte GM noch mit 13,5 bis 14 Millionen kalkuliert. Volkswagen geht von 13,8 bis 14 Millionen Fahrzeugen aus. Der japanische Autobauer Toyota steigerte seinen Absatz in den USA um 11,6 Prozent.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

06.05.2012, 21:37 Uhr

Wer sich die Marktpolitik von VW anschaut kann ahnen wohin der Weg führt.
Und die Spitze der Fahnenstange ist noch nicht erreicht.
Sicherlich gibt es noch Defizite,diese zu erkennen und dementsprechend zu beseitigen ist die Pflichtaufgabe des Vorstandes.

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